memory® – Kunst im Kärtchenformat

Ravensburger/William H. Hurter: memory©

Kunst im Kärtchenformat

Die für ein erwachsenes Publikum gedachten Ausgaben handeln meist von Ländern oder von Kunst. Beipackzettel inklusive: Die Großen interessiert nämlich auch mehr als die Kinder, was auf den Bildern zu sehen ist.
Bild: Ravensburger

memory® kennt jedes Kind. Was wenige wissen: Das weltbekannte Gedächtnisspiel gibt es auch für Erwachsene – mit Motiven der schönsten Landschaften und der berühmtesten Gemälde. Sie merken sich in History of Art memory®' bekannte Gemälde oder suchen im Deutschland memory® nach interessanten Sehenswürdigkeiten: 

Über die Wieskirche freuen sich die Bayern. Der Leuchtturm steht für den Norden Deutschlands. Und die Weimarer sind stolz auf das Denkmal ihres Bürgers Friedrich Schiller: Die 52 Kartenpaare aus dem Deutschland memory® repräsentieren so das ganze Land. Unter anderem gibt es auch eine Schweiz-Version, das Österreich memory® wird zur Zeit nicht produziert, aber auch Weltkulturerbe memory® und Europa memory® zeigen den Spielern nahe und ferne Länder.

Die kunstvollen Ausgaben für Erwachsene sind zu Sammlerobjekten geworden. Ein Spieleabend mit Famous Portraits memory® gleicht einem Rundgang durch die bekanntesten Museen der Welt. Botticellis Venus besichtigen und anschließend Roy Lichtenstein bestaunen – im History of Art memory® liegen sie gemeinsam auf dem Wohnzimmertisch. Designfans freuen sich auf den Herbst 2009, wenn das Charles + Ray Eames memory® deren kunstvolle Objekte auf 48 Kärtchen ausstellt.

Erwachsene spielen memory® anders als Kinder: Sie interessieren sich für die Abbildungen und wollen mehr darüber erfahren. Und sie unterhalten sich beim Spiel, wie Lothar Hemme, Spieleredakteur bei Ravensburger, weiß: "memory® liefert mit seinen bekannten und neuen Motiven Gesprächsstoff und weckt Erinnerungen an Gesehenes und Erlebtes."

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Ravensburger/William H. Hurter: memory©

Vorsicht, das kleine ® hängt dran!

Nur wo Ravensburger draufsteht, darf memory® drinstecken: Der Markenname des berühmten Bilderpärchen-Suchspiels ist seit den 70er-Jahren des vorigen Jahrhunderts national und international geschützt. Wer den Markenschutz missachtet, muss mit Post der  Rechtsabteilung von Ravensburger rechnen.

Bei Nachahmer hört sich der Spaß beim süddeutschen Spieleverlag nämlich auf. Das musste sogar das Kanzleramt in Berlin einsehen, als ein Schreiben aus Ravensburg dort einging: Auf der Homepage des damaligen Bundeskanzlers war zu Wahlkampfzwecken ein "Kanzler-memory" platziert - ohne Genehmigung, den Namen memory® zu verwenden. Prompt entschuldigten sich die Verantwortlichen und nahmen das Spiel von der Webseite.

Der Grund: memory® ist ein von Ravensburger geschaffener Markenname, den das Unternehmen bereits 1972 national und später international als Marke registrieren ließ, daher das ®.

Die reine Spielidee dagegen – verdeckte Kartenpaare nach Gedächtnis suchen – ist lange bekannt, nicht geschützt und jederzeit verwendbar. Jedoch hat Ravensburger diese Idee unter der Marke "memory®" seit einem halben Jahrhundert weltweit bekannt gemacht und ist verpflichtet, den Namen gegen Markenverstöße verteidigen. Wäre der Markenname nicht mehr eindeutig Ravensburger zuzuordnen, würde die Marke ihren Status und damit ihren Wert verlieren. Deshalb vergibt Ravensburger auch nur in Ausnahmefällen Lizenzen von memory®.
 

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