memory® – Acht Mal um den Globus

Ravensburger/William H. Hurter: memory©

 

Acht Mal um den Globus

Eine kleine Auswahl der mittlerweile über 250 verschiedenen Ausgaben von memory®
Bild: Ravensburger

2009 startete Ravensburger in Deutschland mit über 20 verschiedenen Ausgaben des Klassikers ins Jubiläumsjahr. Von einer besonderen Jubiläumsedition Zeitreise memory®, bei dem erstmals (bei Ravensburger!) thematische Bildpärchen gesucht werden über die SpongeBob-Version bis hin zu einem guten alten Bekannten, dem Kinder memory® in der handlichen Mitbringspielschachtel.

In über 80 Ländern verkaufte sich der Klassiker bis heute 75 Millionen Mal. Alle Kärtchen aneinander gelegt würden acht Mal den Erdball umrunden.

Ravensburger hat bis heute über 250 verschiedene Ausgaben verlegt. Die erste wurde 1959 Bilder memory getauft. Der kleine Bruder Junior memory® erschien ein Jahr später und ist mit knapp sechs Millionen verkauften Exemplaren bis heute das meistverkaufte Spiel der Reihe.

Aktuell sind weltweit 70 Ausgaben lieferbar. Es gibt sie bereits für Kinder ab zweieinhalb Jahren, aber auch für Erwachsene. Die Kärtchenzahlen reichen von 24 bis 144 (12 bis 72 Bildpaare).

Von Anfang an wurden die Spielregeln gleich in mehreren Sprachen gedruckt, und memory® wanderte in die Ladenregale in den Niederlanden, in Großbritannien, Frankreich, Schweden, Dänemark, Norwegen, Spanien, USA, Mexiko, Peru, Australien, Neuseeland und Kanada.

1961 wurde memory® auf 63 Bildpaare erweitert, und man wechselte von randlosen auf weiß umrandete Bilder: So wollte man verhindern, dass die Spieler anhand der eingeschnittenen Ränder sehen oder zumindest raten konnten, welches Kärtchen hier verdeckt lag – was besonders bei hellem Untergrund möglich war. 1962 wechselt der Name: Aus dem Bilder memory wurde das Original memory® – und das blieb nicht die letzte Veränderung: Viele weitere Male wurde das erste Ravensburger memory® insgesamt umgestaltet.

Schon früh entstanden Varianten: 1967 kam das erste Natur memory®, seit 32 Jahren gibt es das Kinder memory®. Auch das Einmaleins konnte man Ende der 1960er-Jahre mit memory® üben, ab 1971 gab es ein Lese memory®. 1980 bekam die memory®-Familie sprunghaft an: Lizenzcharaktere kamen ins Programm, und so prangen seitdem Micky Maus, Bob der Baumeister, Der König der Löwen und andere Helden aus Kino und Fernsehen auf den Kärtchen.

Personalleiter haben zudem schon früh den Wert des Prinzips von memory® für ihre Zwecke genutzt: Bereits 1959 verschickte Ravensburger auf Anfrage einen psychologischen Test, mit dessen Hilfe Bewerber im Hinblick auf Konzentration und Merkfähigkeit via memory® geprüft werden konnten.
 

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