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Just one ist Spiel des Jahres 2019

 AUSZEICHNUNG.  Das Trio ist komplett. Tal der Wikinger stand als Kinderspiel des Jahres schon seit Juni fest, soeben wurde von der Jury Just one als Spiel des Jahres 2019 bekannt gegeben, kurz nachdem Flügelschlag als Kennerspiel des Jahres gekürt worden war.

  

Mit Just one gewinnt Repos Production das zweite Mal einen Preis der Jury. Sie hatte 7 Wonders 2011 zum Kennerspiel des Jahres gewählt. 

Nominiert für die Wahl zum „Spiel des Jahres 2019“ waren:

  • Just one von Ludovic Roudy und Bruno Sautter bei Repos Production. Aus der Jury-Begründung: "Just One ist insbesondere durch seine Einfachheit genial. Es sticht dadurch hervor, dass es einen ungemeinen Sog entwickelt: Wer es in der Öffentlichkeit spielt, wird schnell Schaulustige anziehen, die am liebsten gleich mitspielen wollen. Und das machen diese dann oft auch, denn die Einstiegshürde ist so niedrig, dass jeder sie problemlos überwinden kann. Ein Geistesblitz kommunikativer Spielfreude, der in jeder Runde einschlägt und einen bleibenden Eindruck hinterlässt."
  • L.A.M.A. von Reiner Knizia bei Amigo. Aus der Jury-Begründung: "Legt jemand seine letzte Handkarte, kassieren die anderen Minuspunkte für ihre übrig gebliebenen Karten. Klingt banal, sorgt aber für Emotionen und viele eng aneinandergereihte Spannungsmomente. Das liegt an der besonderen Lama-Mathematik. Dank dieser lohnt es sich manchmal, auch mit voller Kartenhand zu passen. Und Rundengewinner bauen nicht selten gleich zehn Minuspunkte auf einmal ab (…) Autor Reiner Knizia hat das Prinzip des Kartenablegens genial reduziert. Die Aufgabe, die hier auf den ersten Blick trivial erscheint, entfaltet dank der minimalen taktischen Note schnell eine Sogwirkung, der sich kaum jemand entziehen kann. Spielern aller Zielgruppen entlockt das schnelle Kartenspiel immer wieder Emotionen und es schenkt ihnen so schlichtweg eine gute Zeit. Mit diesen Eigenschaften hat Lama das Potenzial zum Klassiker."
  • Werwörter von Ted Alspach bei Ravensburger. Aus der Jury-Begründung: "Das bekannte Werwölfe-Spielprinzip mit geheimen Charakterrollen fasziniert seit vielen Jahren. In Werwörter hat Autor Ted Alspach es nun kongenial verknüpft mit einem Ratespiel. Dass hier manche Spieler zur Vertuschung ihrer Identität scheinbar ahnungslos nach der Lösung fragen müssen, die sie längst kennen, klingt auf den ersten Blick absurd, erweist sich aber als fabelhafter Kniff. Phänomenal, wie viel Spielspaß in fünf Minuten möglich sein kann."

Das „Spiel des Jahres 2019“ wird am 22. Juli 2019 in Berlin überreicht.

 

 

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