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Wenn die Krise nur am Spielbrett wäre …

   AKTION. Den Jahrestag des ersten Euro-Rettungsschirms begingen 17 EU-Bürger aus den Euro-Ländern mit einer ungewöhnlichen Aktion. Im Erdgeschoss des EZB-Gebäudes in Frankfurt a.M. verabredeten sich Brettspieler aus den 17 Euro-Ländern und machten mit Monopoly den spielerischen Praxistest.

 

 

Die Macher von Monopoly sind immer für eine ungewöhnliche Aktion gut. So auch in diesem Fall.

Und dabei kann etwas ganz anderes herauskommen, als die Wirklichkeit. Es war nämlich der Ire Lars Jackson, der bei dem Monopoly-Turnier im EZB-Eurotower in Frankfurt zeigte, dass seine Nation am besten mit dem Euro umgehen kann. Spielerisch, versteht sich.

Nach einer Vorrunde über 90 Minuten und einem heiß umkämpften Finale setzte sich der 27-jährige Ire gegen die Final-Konkurrenz aus Deutschland, Griechenland und Portugal durch. Als Gewinn durfte sich der gelernte Einzelhandelskaufmann über den ersten "Euro-Bond", je eine Staatsanleihe aus den Euro-Ländern im Gegenwert von 1500 Euro, freuen.

Im Schatten des Euro-Zeichens: Staatsanleihen wurden zu Spielgeld

Als Stellvertreter für Deutschland ging kein geringerer als der amtierende deutsche Monopoly-Meister Hans Georg Schellinger an den Start. Am Ende musste sich der 47-jährige Kälteanlagenbauer knapp geschlagen geben und belegte einen guten zweiten Platz im Gesamtklassement.

Die Idee für den etwas anderen Euro-Test wurde innerhalb des Monopoly-Fan-Forums auf Facebook geboren und von dem Monopoly herstellenden Spielverlag Hasbro Deutschland mit einem attraktiven Start- und Hauptpreis unterstützt: Jeder Spieler, der stellvertretend für seine Nation teilnahm, erhielt eine Staatsleihe seines Heimatlandes. Griechenland, das Sorgenkind der Eurozone in Sachen Staatsschulden schnitt im Turnier gut ab. Mit der Bronzemedaille für den Hellenen Ioannis Milionis zog Griechenland am Ende als Dritter über "Los".

 

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