• 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8

Spiele-Shops: Das Ranking 2016

PREISVERGLEICH.  Nach Preiserhebungen an sechs Stichtagen ist die Spreu vom Weizen getrennt. spielwiese.at hat für alle, die Spiele online kaufen, das Ranking von 22 Online-Shops in Österreich und Deutschland erstellt. 

 

22 Shops im Vergleich

Was wollen Kunden? Sie suchen ein bestimmtes Spiel und das zu einem guten Preis. Natürlich soll der Internet-Anbieter auch seriös und verlässlich sein. Nach diesen Kriterien hat spielwiese.at für das folgende Ranking gewichtet:

  • Das möglichst umfangreiche Sortiment floss zu 35 Prozent in die Bewertung ein. Also: Wird mir überhaupt angeboten, was ich suche? Oder vergeude ich meine Zeit bei der Online-Suche im jeweiligen Shop?
  • Der eigentliche Preis für das jeweilige Spiel floss zu 65 Prozent in die Bewertung ein.
  • Je öfter der Anbieter mit einem Spiel unter den billigsten war, desto höher die Punktezahl – umgekehrt führten Höchstpreise zu Punkteabzug.
  • Schließlich wurden dort Punkte abgezogen, wo Internet-Händler in beiden Ländern einen eigenen Shop betreiben und für ein und dasselbe Spiel in einem Land einen höheren Preis als im anderen verlangen.

Die Bestwerte sind grün gekennzeichnet, die schlechtesten Werte rot.

 

Wenn Sie auf die billigsten Preise aus sind

Klar: Wer will schon bewusst mehr bezahlen als andere. Doch an dieser Stelle noch einmal der Hinweis, dass spielwiese.at die „nackten“ Verkaufspreise erhoben und analysiert hat. Eventuelle Liefergebühren und ähnliche Zusatzkosten blieben unberücksichtigt. Denn die hängen von zu vielen individuellen Faktoren ab. Um den genauen Vergleich aller möglichen Nebenkosten einer Online-Bestellung kommen Konsumenten nicht herum. Manchmal macht die Ersparnis beim reinen Verkaufspreis eines Spiels allerdings diese Kosten mehr als wett – die größte seit September an einem der sechs Stichtage festgestellte Preisdifferenz für ein und dasselbe Spiel betrug nämlich 15 Euro bzw. 149,2 Prozent! Mehr dazu hier: Nochmal rauf, nochmal runter

Die Preisschlacht im Internet machen vor allem drei Anbieter unter sich aus. Von 120 möglichen Positionen hatte Amazon 68 Mal den billigsten Preis für ein Spiel, gefolgt von MyToys mit 37 Mal, an dritter Stelle Spielemax mit 22 Billigstpreisen. 

Die Shops mit den meisten Höchstpreisen

Im Umkehrschluss waren thalia.at mit 65 Mal, weltbild.at mit 44 und weltbild.de mit 42 Mal am häufigsten die teuersten Anbieter eines bestimmten Spiels.

Die Differenzierung zwischen den beiden Weltbild-Shops zeigt, dass in Österreich und Deutschland zum Teil vom selben Anbieter unterschiedliche Preise verlangt werden. Das trifft auch auf Toys’R’Us zu und auf Universal-Versand, die Österreich-Schwester von Otto-Versand sowie die zum selben Konzern zählenden Online-Shops von Quelle. Federführend im negativen Sinn ist allerdings die Thalia-Gruppe. Mehr dazu hier: Wie Händler Preisunterschiede begründen (upd.)

Welche Shops ihre Preise ständig ändern

Im Internet ändern sich Preise mitunter stündlich. „Price trimming“ heißt dazu der Fachausdruck, um auf die Nachfrage und die Mitbewerber zu reagieren. Darin ist, nicht unerwartet, Amazon der Meister. Bei 100 Möglichkeiten änderte Amazon zwischen Anfang September und 19. Dezember insgesamt 70 Mal den Einzelpreis. 25 Mal ging ein Preis gegenüber dem vorigen Stichtag rauf, aber 45 Mal runter. Bei Spielemax überwogen ebenfalls die Preissenkungen unter den 45 Veränderungen. Auf 35 Preisanpassungen kam MyToys, Thalia Österreich trimmte den Preis 30 Mal, Thalia Deutschland 26 Mal.

Welche Shops preislich zuverlässig sind

Es gibt unterschiedliche Gründe einem Online-Anbieter die Treue zu halten. Einer kann sein, sich nicht über eine Preisreduktion ärgern zu müssen, kurz nachdem man dort etwas gekauft hat. Das sind in erster Linie die kleineren nationalen Anbieter, wie beispielsweise Kuppitsch oder Dreamland-Games in Österreich. Ihre Preise orientieren sich am unverbindlich empfohlenen Verkaufspreis der Hersteller oder liegen knapp darunter.

Als relativ preisstabil stellten sich aber auch einige der großen Player heraus. Bei Müller gab es im Erhebungszeitraum elf Veränderungen – alles Preissenkungen. Vedes veränderte nur drei Mal den Preis, alles Preissenkungen, die bereits im Oktober durchgeführt worden waren. Wer wie die beiden nicht nur online, sondern mit stationären Läden am Markt ist und sich dafür einen „Weihnachtskatalog“ leistet, bindet sich natürlich an die Angebote, die dort enthalten sind.

Wann der beste Zeitpunkt zum Kaufen ist

Die Vermutung stellte sich als zutreffend heraus: Im Herbst fallen tendenziell die Preise für Brett- und Kartenspiele im Internet, sobald das Vorweihnachtsgeschäft anläuft. In den letzten drei bis vier Wochen vor den Feiertagen ziehen die Preise allerdings wieder leicht an. Mer dazu hier: Spiele kaufen: Vom richtigen Zeitpunkt

 

Seit Anfang September hat spielwiese.at die Preise von 20 ausgewählten Spielen bei 22 Online-Händler in Österreich und Deutschland an insgesamt sechs Stichtagen erhoben und analysiert. Zuletzt im Wochenabstand. In den Preisvergleich hat spielwiese.at neben den aktuellen Preisträgern der Jury Spiel des Jahres eine Mischung aus Longsellern wie Catan und Monopoly, Kinder- und Familienspielen, Karten-und Brettspielen, relativ günstigen und relativ teuren Spielen aufgenommen, die 2015 beziehungsweise in diesem Jahr im Fokus standen und stehen, so einen Vertreter der Live-Escape-Spiele, auf die im Weihnachtsgeschäft gleich mehrere Verlage setzen.

Alle Preis- und Prozentangaben ohne Gewähr. Die Preiserhebungen fanden am 5.9., 3.10., 17.11., 5., 12. und 19.12.2016 statt.

 

Leser haben auch das hier gelesen:

 

Drucken E-Mail

Selbstverständlich erfüllt diese Website die Pflicht zum Hinweis auf den Einsatz von Cookies. Durch Cookies können Internetseiten nutzerfreundlicher, effektiv und sicherer gemacht werden. Durch die Nutzung dieser Website erklärst du dich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. .