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Spielefest-Neustart in Österreich

 SPIELEFEST.  In wenigen Tagen ist es soweit. Für das Spielefest in Wien, einstmals die größte derartige Veranstaltung Europas, wird vom 15. bis 17. November der Knopf auf Neustart gedrückt. Vieles ist allerdings anders als in den erfolgreichen Jahren zwischen 1984 und 2015.

 

Mit Hilfe aus Deutschland

Die Location ist mit dem Austria Center Vienna (ACV) zwar die gleiche. Allerdings findet es nicht im großen Haus statt, sondern wie schon beim letzten Mal im Nebengebäude. Veranstalter ist nun auch nicht mehr die IG Spiele mit Ferdinand (†) und Dagmar de Cassan, sondern das ACV selbst. Der Kongresshausbetreiber hat sich dazu Know-how vom Nostheide-Verlag ("Spielbox") geholt, der in Duisburg erfolgreich die Spielemesse "Spiel doch" aus der Taufe hob. Auch das Herzstück, die Spielausleihe, liegt quasi in deutscher Hand. Sie wird von Franka Meusels "Spielkonzept4U" organisiert und betreut.

Da müssen jetzt keine Dünkel aufkommen. Es ist nun einmal so, dass ein Gutteil der Spieleverlage in Deutschland seinen Sitz hat. Sei es Ravensburger, sei es Schmidt, Amigo, Kosmos … Allein Piatnik und Rudy halten als österreichische Hersteller noch die rot-weiß-rote Fahne hoch. Die deutschen bzw. übrigen ausländischen Verlage werden auf dem Spielefest von österreichischen Tochterfirmen oder langjährigen Vertriebspartnern vertreten.

Jetzt darf auch eingekauft werden

Die Hauptneuerung beim neuen Spielefest ist allerdings die endgültige Abkehr von der reinen Repräsentation. Das "alte" Spielefest zeichnete sich dadurch aus, dass keine Spiele verkauft wurden. Für und Wider waren jahrelang ein Politikum zwischen Veranstalter, Herstellern und Handel. Wie schon bei der glücklosen einmaligen Folgeverantaltung  "Spielespass", 2017 organisiert von der Reed Messe, gibt es beim Spielefest nun die Möglichkeit Spiele einzukaufen. Die Standflächen dazu haben der Wiener Spielwarenhändler Heinz und die Buchkette Thalia gemietet.

Das Spielefest neu läuft unter dem Claim, "ein großes Spieledorf" zu sein. Dazu werden die Hallen in bunte Spielewelten unterteilt. In der "blauen" Halle stehen die Spiel der namhaften Hersteller im Fokus, samt ausreichend Tischen zum Ausprobieren. Die "grüne" Halle steht im Zeichen von Vereinen, der Veranstaltungsbühne und ebenfalls großzügiger Spielbereiche. Animation, wie etwa mit Hüpfburgen, soll in der "roten" Halle vor allem die Jüngsten ansprechen. Das Rahmenprogramm für alle Altersgruppen ist vielfältig, von Star Wars- und Harry Potter-Darbietungen über Live-Spiele bis zur Live-Übertragung der Radiosendung "Wow" mit Robert Steiner und Rolf Rüdiger.

Die wichtigsten Fakten zum Spielefest

Das Wiener Spielefest 2019 öffnet an drei Tagen (15.-17. November) seine Pforten. Die Tagesticketpreise liegen bei 7 Euro (Kinder 5-17 Jahre) und 12 Euro (Erwachsene) – erhältlich auf shop.raiffeisenbank.at und in allen Raiffeisenbanken mit öTicketservice sowie an den Tagen der Veranstaltung vor Ort. Empfohlen wird die öffentliche Anreise über die U1-Station Kaisermühlen – VIC.

Öffnungszeiten

  • Freitag, 15.11.2019: 10 – 19 Uhr
  • Samstag, 16.11.2019: 10– 21 Uhr – Lange Nacht des Spielefests
  • Sonntag, 17.11.2019: 10 – 18 Uhr

 

Selbstverständlich ist spielwiese.at bei diesem Neustart dabei und wird berichten. Dem Veranstalter, allen Beiteiligung und der österreichischen Spielegemeinde ist zu wünschen: Möge die Übung gelingen!

 

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