GRAFIK. Sechs Kinder- und sechs Familienspiele sind im Rennen um die Auszeichnung "Spielgrafik des Jahres". Soeben wurden die beiden Auswahllisten für den Spielegrafikpreis "Graf Ludo 2012" veröffentlicht.
Für die Auszeichnung des Kinder- und des Familienspiels mit der besten Spielgrafik ist die erste Vorentscheidung gefallen: Heute wurden die beiden Auswahllisten veröffentlicht. Damit gehen insgesamt zwölf Spiele für die Nominierungsliste ins Rennen, von denen die Hälfte dann um die Auszeichnung rittert. Die beiden Preise werden im Rahmen der Messe "modell-hobby-spiel" am 5. Oktober in Leipzig vergeben
Jury setzt Akzente für anhaltenden Spielspaß
Eine ansprechende Schachtelgestaltung und das überzeugende Spielmaterial beeinflussen entscheidend das Kaufverhalten. Anschließend auch anhaltenden Spaß mit dem Spiel zu genießen, ist keine Frage der Größe: Auf den Auswahllisten für den Spielgrafikpreis 2012 finden sich sowohl kleine Kartenspiele für zwischendurch als auch „dickbauchige“ Vertreter der aktuellen Spieltrends. Die Gemeinsamkeit aller zwölf Spiele ist, dass das Spielvergnügen bei Kindern bzw. im Familien- und Freundeskreis durch ihre hohe gestalterische Qualität in Schwung kommt. Folgende Spiele stehen auf der Auswahlliste für den Graf Ludo 2012:
Kategorie „Beste Familienspielgrafik“:
- Das letzte Bankett (Verlag: Gameheads/Heidelberger, Grafik: Simon Eckert, Autoren: Michael Nietzer, Britta Wolf, Oliver Wolf)
- Drecksau (Verlag: Kosmos, Grafik: Frank Bebenroth, Katja Witt, Autor: Frank Bebenroth, Arpad Fritsche)
- Grimoria (Verlag: Schmidt, Grafik: Wollinsky & Partner, Eckhard Freytag, Autor: Hayato Kisaragi)
- Santa Cruz (Verlag: Hans im Glück, Grafik: Michael Menzel, Andreas Resch, Autor: Marcel-André Casasola Merkle)
- Santiago de Cuba (Verlag: Eggert/Pegasus, Grafik: Michael Menzel, Autor: Michael Rieneck, Stefan Stadler)
- Waka Waka (Verlag: Kosmos, Grafik: Michael Menzel, Autor: Rüdiger Dorn)
Kategorie „Beste Kinderspielgrafik“:
- Der versteckte Schlüssel (Verlag: Haba, Grafik: Marc Robitzky, Autor: Inka Brand, Markus Brand)
- Schnappt Hubi! (Verlag: Ravensburger, Grafik: Rabbix VFX, Autor: Steffen Bogen)
- Spiegel-Spukschloss (Verlag: Drei Magier, Grafik: Rolf Vogt, Autor: Thomas Daum, Violetta Leitner)
- Spinnengift und Krötenschleim (Verlag: Kosmos, Grafik: Michaela Kienle, Andreas Klober, Gabriela Silveira, Autor: Klaus Teuber)
- Wizard Junior (Verlag: Amigo, Grafik: Franz Vohwinkel, Autor: Ken Fisher)
- Zebra-Schwein (Verlag: Schmidt, Grafik: Anne Pätzke, Maike Schiller, Autoren: Emily Brand, Lukas Brand)
Die Leipziger Messe und das Felsenweg-Institut der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie verleihen 2012 bereits im vierten Jahr den Spielgrafikpreis Graf Ludo. Beiden ist die qualitätsbetonte Beschäftigung mit dem Kulturgut Spiel wichtiges Anliegen. Vergeben wird der Spielegrafikpreis Graf Ludo unter Spieleneuheiten der zwei aktuellen Jahrgänge. Die beiden Preisträger kürt eine fachkundige Jury, die bei der Wahl der „Besten Familienspielgrafik“ durch das Publikumsvotum des „Spielernetzwerk“ von Spiele-Offensive.de ergänzt wird. Das Netzwerk besteht aus über 4000 Brettspielfans und -liebhabern in ganz Deutschland.
Fachliche Bereicherung durch drei neue Jurymitglieder
Der Spielgrafikpreis Graf Ludo setzt weitere Akzente, heißt es in der Pressemitteilung, um den Konsumenten die Qual der Wahl in der steigenden Neuheitenflut an Spielen zu erleichtern. Neben augenscheinlichen Charakteristika wie beispielsweise Ästhetik und handwerkliche Ausführung sind auch funktionale Kriterien maßgebend, damit ein Spiel mit dem Graf Ludo ausgezeichnet wird. Die Wahl stützt sich ab diesem Jahr deshalb auch auf das kompetente Urteil von zwei neuen Juroren:
- Dirk Görtler, Jahrgang 1952, ist selbstständiger Illustrator und Grafikdesigner und lehrt an mehreren Hochschulen. Als neues Jurymitglied liegt sein Fokus neben der stilistischen Qualität auf der zielgruppenorientierten Umsetzung.
- Carsten Sander, Jahrgang 1975; sein Ansatz als diplomierter Psychologe: Dienen grafische Elemente dem Spieler auch dazu, sich intuitiv zurechtzufinden? Denn Gestaltung sollte weder langweilig sein noch Rätsel aufgeben.
- Michael Bärsch, Jahrgang 1977, arbeitet als freier Journalist. Sein Augenmerk wird er besonders auf die Story hinter der Spielidee und ihre grafische Umsetzung legen.
„Ihr fachlicher Zugang aus unterschiedlichen Perspektiven verspricht spannende Diskussionen in den Wertungsrunden. Die drei Kollegen sind eine tolle Bereicherung unseres Teams“, erklärt Jurysprecher Arno Miller. Dirk Görtler, Carsten Sander und Michael Bärsch rücken für Kati Gräfin von Schwerin, Katja Schwalenberg und Thomas Bärsch nach, die nach drei Jahren Aufbauarbeit die Jury verlassen haben.
Das dürfte Sie auch interessieren:
|
|
|
spielwiese.at ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internet-Seiten |

