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Messe "Spiel": Signal steht auf Grün

MESSE. Der Friedhelm Merz Verlag als Veranstalter der Messe "Spiel" hat heute eine zweite Presseinfiormation rundum geschickt. Demnach bleiben die Signale auf "Findet statt!". Wann? Vom 14. bis 17. Oktober. Wie? Auf jeden Fall anders als gewohnt.

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Augenscheinlich hat der Großteil der (größeren) Verlage genug vom Einigeln und will die Messe durchziehen. Auch wenn die Infektionszahlen derzeit wieder nach oben gehen. Bis Ende vergangener Woche wäre noch Zeit gewesen, mit einer 30-Prozent-Stornogebühr aus dem Abenteuer Spielemesse auszusteigen. Das dürfte nicht oder nur wenig genutzt worden sein.

Denn der Friedhelm Merz Verlag hat heute aktualisierte Zahlen bekannt gegeben. Alles noch ein bisschen vage, aber das ist in der derzeitigen Situation verständlich: "Wenn sich im Oktober die Essener Messehallen öffnen, zeigen mehr als 600 Aussteller aus 43 Nationen, was zurzeit gespielt wird." Genannt werden auch "mehr als 1.000 Neuheiten und Weltpremieren" unter den Spielen.

Ein Großer fehlt auf jeden Fall

Ein Ausstellerverzeichnis ist noch nicht publiziert worden. Wie aus Hinweisen auf bestimmte Spiele in der heutigen Presseaussendung hervorgeht, sind mehrere bekannte Verlage auf jeden Fall in Essen vertreten, beispielsweise Amigo, Huch, Ravensburger oder auch Pegasus. Nicht alle Verlage werden sich wie bisher, sondern in abgespeckter Form präsentieren. Die Asmodee-Gruppe – das heißt Verlage wie Fantasy Flight Games, Days of Wonder, Repos oder Libellud – hat bereits vor einigen Wochen bekannt gegeben, dieses Jahr komplett auf einen Messeauftritt zu verzichten.

Noch Fragen offen

Auch wenn es von Veranstalterseite heißt, dass an allen Ständen gespielt werden kann, bleiben aus Besuchersicht zahlreiche Fragen offen. Beginnen wir beim schnöden Mammon: Erst Ende August wird es möglich sein, sich eine Eintrittskarte zu kaufen. Ausschließlich online und personalisiert, die Preise sind noch offen.

Es können Spiele gekauft werden, dafür ist Essen ja bekannt. Wie sich allerdings die Corona-Einschränkungen auswirken, wird zum Experiment. Menschenansammlungen – oder wie es eine Verlagsmitarbeiterin genannt hat: "Dass es zu Verklumpungen kommt" – sollen aufgrund des Hygiene- und Sicherheitskonzepts respektive der behörlichen Auflagen partout vermieden werden.

Der Veranstalter rechnet mit einer "Besucherlimitierung", wie er selbst schreibt, ohne näher darauf einzugehen. Das wäre zum jetztigen Zeitpunkt auch Kaffeesud-lesen. Fix ist die Anwendung der sogenannten 3-G-Regel für die "Spiel '21", wobei bereits 6-Jährige getestet, geimpft oder genesen sein müssen und wie die Erwachsenen zum Tragen eines "medizinischen Mund- und Nasenschutzes" verpflichtet sind.

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