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Messe "Spiel": Vorab alles Wichtige auf einen Blick

MESSE. Die für Spieler wichtigste Veranstaltung des Jahres findet nach einjähriger Zwangspause kommende Woche wieder als sogenannte Präsenzmesse statt: die "Spiel '21" in Essen. Hier vorab alles Wichtige noch einmal zusammengefasst.

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Mit der Pandemie ist es bekanntlich so eine Sache, die manches ungewiss lässt. Mitte August jedenfalls war klar, dass die Messe in "physischer" Form stattfinden kann, vorausgesetzt es passiert bis 14. Oktober nichts Gravierendes.

Tat es nicht. Und wird es auch nicht mehr tun. Im Gegenteil.

Denn heute kam von der zuständigen Gesundheitsbehörde die Meldung, dass die verpflichtende Kontaktverfolgung an den Ausstellerständen nicht mehr notwendig ist. Also: Keine Registrierung auf einer App oder einer Besucherliste. Alle anderen Maßnahmen des Hygiengesetzes bleib en für die Spielemesse jedoch aufrecht. Als da unter anderem wären:

  • Zutritt nur nach der 3-G-Regel
  • Zutritt nur über ein zuvor gekauftes Onlineticket: Es gibt vor Ort keine Möglichkeit, eine Eintrittskarte zu kaufen
  • Maskenpflicht, wenn man unterwegs ist.

Übrigens sind aus Sicherheitsgründen auch große Rucksäcke und Koffer verboten.

Ein großer Aussteller fehlt auf jeden Fall

Das Ausstellerverzeichnis ist inzwischen publiziert worden. Nicht alle Verlage werden sich wie bisher, sondern in abgespeckter Form präsentieren. Pegasus beispielsweise wird keinen Businessbereich in Essen haben, sondern "nur" für spielende Besucher präsent sein. Und die gesamte Asmodee-Gruppe – das heißt Verlage wie Fantasy Flight Games, Days of Wonder, Repos oder Libellud – wird dieses Jahr komplett auf einen Messeauftritt verzichten (nicht nur in Essen, sondern weltweit).

Durch Corona und daraus folgenden Zu- und Absagen gingen die Zahlen die vergangenen Woche immer ein wenig auf und ab. Schon im August war von über 600 Ausstellern aus 43 Ländern die Rede (zum Vergleich: 2019 waren fast doppelt so viele aus 53 Nationen), dann von 41 Nationen, jetzt sind es wieder 42 Länder, die Ansage "mehr als 600 Aussteller" ist gleich geblieben. Fix ist, dass man zahlreiche kleine Verlage dieses Jahr vergeblich in Essen suchen wird.

Interessant ist allerdings, dass der Internationalisierungsgrad mit 63 Prozent aller Aussteller hoch geblieben ist, obwohl das Reisen noch immer erschwert ist. Aussteller aus Russland etwa, so Verlagschefin Dominique Metzler, müssten einen enormen orgainsatorischen Aufwand auf sich nehmen und zwei Teams nach Essen schicken – eines für den Aufbau und bis zur Mitte der Messe, das andere für den Rest und den Abbau.

Auf einen Blick

  • Wann? Vom 14. bis 16. Oktober (Donnerstag bis Samstag) sind die Messehallen von 10 Uhr bis 19 Uhr geöffnet, am 17. Oktober (Sonntag) von 10 Uhr bis 18 Uhr.
  • Wo? Messe Essen
  • Was kost's? Die Tageskarte für Erwachsene kostet 20 Euro, Kinder von 4 bis 12 Jahre zahlen 11,50 Euro. Es gibt dieses Jahr keine Dauerkarten.
  • Parallel dazu gibt es auch die "Spiel.digital", jedoch als Ergänzung zur physischen Messe und daher nicht so umfangreich wie im vergangenen Jahr. 

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