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"Spiel" 2022: Gefühlt wie früher

MESSE.  Nach zwei Tagen ist es Zeit für einen Zwischenbericht von der Spielemesse in Essen. Es ist die erste ausschließlich in Präsenz veranstaltete "Spiel", seit irgendein Virus über die Welt gekommen ist.

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Freitagnachmittag. Das Wetter ist insofern genial, weil man zwischendurch im Freien, zwischen den Hallen, sich in der Sonne erholen kann. Es ist eigentlich wie früher. Man darf gespannt sein auf die Besucherbilanz. 

Dort, wo viele einfach im Schneidersitz auf dem Boden sitzen, über Spiele reden und überwiegend ungesundes Essen verzehren, ist gut zu beobachten, was zuvor gekauft wurde. Spannend: wie viele alte Spiele darunter sind, die es schon ein paar Jahre nicht mehr gibt. Es ist aber auch so, dass Spiele an Verlagsständen stapelweise verschleudert werden, die noch vor Kurzem gehypet worden waren. 

Zwei Dinge fallen auf jeden Fall auf: Die Gattung der großräumigen Einkaufstaschen mit einem Verlagslogo oder einem Spieleschriftzug drauf, ist so gut wie ausgestorben. Hier wird offensichtlich gespart. Und anders als in früheren Jahren scheint es dieses Jahr kein Spiel zu geben, das gefühlt jeder Dritte von der „Spiel“ nach Hause trägt. Die großen und größeren Verlage geben sich Mühe, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Sie sind in der „Haupt“-Halle 3 und etwas bunter gemischt in 1 und 2. Die einen geben sich in der Standgestaltung offener als vor der Pandemie, andere verfolgen genau die gegenteilige Strategie und haben neue Einzäunungen eingeführt. Das reichlich durchströmende Publikum akzeptiert unbeeindruckt beides. 

Auch in den hinteren Hallen 6 und 5 ist viel los. Es gibt viel an internationalen Dingen, Spielen und Firmen zu entdecken. Nervig dabei: Immer mehr Spiele gibt es eigentlich noch nicht, sie werden nämlich erst für eine Kickstarter-Kampagne 2023 angekündigt. 

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Ein paar Hardfacts

  • Dauer: 6. bis 9. Oktober 2002
  • Messe Essen, praktisch alle Halle wieder genutzt
  • Eintritt: reguläre Tageskarten 19 Euro; Ermäßigungen für eine Reihe von Personen bzw. bei mehreren Tagen
  • Highlights des Rahmenprogramms sind bspw. der „Education Day“ für Lehrkräfte und Sozialbereich am Freitag und Panel-Themenschwerpunkte am Samstag
  • Eine eigene App erleichtert Aussteller- und Titelsuche

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