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Spiel des Jahres: Die Empfehlungen 2022

 AUSZEICHNUNG.  Der Verein Spiel des Jahres gibt neben den Nominierungen für das Spiel des Jahres, das Kinderspiel des Jahres und das Kennerspiele des Jahres auch Empfehlungen für weitere Spiele. Hier jene für 2022.

 

Wir haben die Empfehlungen nach Kategorien alphabetisch geordnet.

Empfehlungen in der Kategorie Spiel des Jahres:

  • 7 Wonders: Architects von Antoine Bauza bei Repos. Aus der Begründung der Jury: "Der Konkurrenzkampf nach den benötigten Ressourcen ist hoch und wird in Form von je zwei offenen Kartenstapeln dargestellt, auf die jeweils die links und die rechts sitzende Person Zugriff hat. Da gilt es, klare Prioritäten zu setzen, ob man lieber neue Soldaten zum Schutz vor dem nahenden Krieg ausbildet oder die fehlenden Baumstämme nimmt, auf deren Lieferung man so lange gewartet hat. Die einzelnen Bauabschnitte fordern eine unterschiedliche Anzahl von mal gleich und mal verschiedenen Ressourcen."
  • Echoes – Die Tänzerin von Dave Neale und Matthew Dunstan bei Ravensburger. Aus der Begründung der Jury: "Mit Hilfe von Gegenständen die Geräuschkulisse vergangener Tage wieder erklingen zu lassen ist eine spannende Fähigkeit. Als Ermittler mit übernatürlichen Fähigkeiten können wir in „Echoes: Die Tänzerin“ genau das. Umgesetzt ist diese Mechanik in einer App: Wir scannen Bildkarten, die für die Geschichte relevante Gegenstände zeigen, und hören dann Tonschnipsel. Es gilt genau hinzuhören, um ja kein Detail zu verpassen. Denn mit Hilfe dieser kurzen Soundfetzen gilt es, die fesselnde Geschichte hinter den Bildkarten zu ermitteln und das Rätsel um die namensgebende Tänzerin zu lüften. "
  • Magic Rabbit von Julie Dutois, Romaric Galonnier, Ludovic Simonet und Cécile Ziégler bei Funbot. Aus der Begründung der Jury: "Nicht nur Kinderaugen funkeln, wenn Zauberer vor unseren Augen Dinge tun, die wir uns nicht erklären können. „Magic Rabbit“ fängt diese Faszination gekonnt ein. Als Gruppe müssen wir kooperativ neun Häschen in den passenden Hüten verstecken. Zu Beginn liegen die Hüte 1 bis 9 in einer Reihe und unter ihnen jeweils ein Hase. Deren Reihenfolge ist aber noch nicht richtig. Aber kein Magier zieht gerne Hase 4 aus Hut 7."
  • My Gold Mine von Michael Loth, Christof Schilling und Hans Joachim Höh bei Kosmos. Aus der Begründung der Jury: "Nur wer viel riskiert, kann viel gewinnen. Das ist das Motto in „My Gold Mine“, bei dem wir als mutige Zwerg:innen tief in ein gefährliches Verliess auf der Suche nach Goldschätzen vordringen. Leider hat die Expedition den dort ansässigen Drachen aufgeschreckt und wütend gemacht. In diesem Moment der Flucht beginnt eine jede Runde. Gierig rennen nun alle Richtung Ausgang, um die eigene Haut zu retten, aber nicht ohne noch so viel Gold wie möglich auf dem Weg nach oben einzusacken."
  • So Kleever von François Romain bei Repos Production. Aus der Begründung der Jury: "Acht Lochkarten mit je vier unterschiedlichen Wörtern werden in vier zufällig zusammengestellten Paaren auf allen Seiten eines Plastikkleeblatts aufgefädelt. Für diese ungewöhnlichen Wortpaare soll ein Überbegriff gefunden werden, ohne dass Übersetzungen, gleiche Wortstämme oder Abkürzungen benutzt werden. Bei der Kombination „Apfel“ und „Riese“ würde sich vielleicht „Adam“ als Hinweis anbieten, aber was könnte die beiden Wörter „Auto“ und „Fleisch“ verbinden? (…) Cleveres Um-die-Ecke-denken (im wahrsten Sinne des Wortes) hilft bei der Lösungsfindung, da sich durch die Form des Kleeblatts bestimmte Wörterpaare gegenseitig bedingen oder ausschließen lassen."
  • Trek 12: Himalaja von Bruno Cathala und Corentin Lebrat bei Lumberjacks Studio. Aus der Begründung der Jury: "Das Himalaja-Gebirge ist der ungewöhnliche Schauplatz dieses cleveren und taktischen Würfelspiels, bei dem die berühmten Schauplätze wie Sarangkot als Blöcke mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden dienen. Zwei Würfel zeigen Augen zwischen 0 und 6, aus denen jede Runde ein Ergebnis geformt werden muss. Das Besondere: Zur Auswahl stehen jedem Spielenden je vier Rechenoperationen, um aus den beiden Würfeln eine andere Zahl zu bilden."

Empfehlungen in der Kategorie Kennerspiel des Jahres:

  • Arche Nova von Matthias Wigge bei Feuerland. Aus der Begründung der Jury: "Moderne Zoos haben nicht mehr primär die besuchenden Menschen im Sinn, sondern legen einen starken Fokus auf Tierwohl und Nachhaltigkeit. (…) Nur wer die Attraktivität des eigenen, modernen Zoos in perfekter Balance mit nachhaltigem Tierschutz hält, wird in dieser anspruchsvollen Managementsimulation gewinnen."
  • Khôra von Head Quarter Simulation Game Club bei Iello. Aus der Begründung der Jury: "„Khôra“ gelingt es, das umfangreiche Thema vom Aufbau einer Zivilisation in ein sehr zugängliches und kompaktes Spiel zu pressen, ohne dabei taktische Finessen einzusparen."
  • Witchstone von Martino Chiacchiera und Reiner Knizia bei Huch. Aus der Begründung der Jury: "Was wohl viele nicht wussten: Hexen und Hexer können ihre übernatürlichen Kräfte auch wieder verlieren. Um das zu verhindern, müssen die Spielenden in „Witchstone“ in verschiedenen magischen Disziplinen erfolgreich sein und das Energiefeld des legendären Hexensteins erneuern. Und so konkurrieren wir um die beste Verkettung von Aktionen in unserem Hexenkessel."

Empfehlungen in der Kategorie Kinderspiel des Jahres:

  • Die Villa der Vampire von Guido Hoffmann und Jens-Peter Schliemann bei Drei Magier. Aus der Begründung der Jury: "Die Vampirparty geht los. Doch was ist das? Die Vampire schlafen noch! Da hilft nur eins – ein bisschen Knoblauch muss in die Gräber, um sie aufzuwecken. Dabei gehen den Kindern Fledermäuse zur Hand, die sie wie Hockeyschläger verwenden können, um die Knollen in die Vampirgräber zu befördern. Und als ob das nicht schon Herausforderung genug wäre, läuft die Sanduhr langsam ab"
  • Fröschis von Haim Shafir bei Amigo. Aus der Begründung der Jury: "Wer dran ist, nimmt eine Karten vom verdeckten Nachzieh- oder eine passende vom Ablagestapel. Passend heißt: Diese Zahl fehlte noch. Klappt das, geht es weiter – bis nichts mehr passt oder man aus Versehen eine Karte mit Abfall draufzieht; Müll hat bekanntlich in Teichen nichts zu suchen. Zum Glück tauchen manchmal auch die Fröschis selbst aus; die passen immer. Viel Glück gehört dazu, um dieses Spiel zu gewinnen."
  • Golden Ei von Oliver Igelhaut bei Igel Minis. Aus der Begründung der Jury: "Glück, Kalkül und manchmal auch ein gutes Gedächtnis sind gefragt bei diesem gewitzten Laufspiel – das noch an Tiefe gewinnt, wenn in der fortgeschrittenen Variante Helferlein wie ein Kampf-Bienchen mitmischen."
  • Honey von Anna Oppolzer und Stefan Kloß bei Pegasus. Aus der Begründung der Jury: "Will man als Biene eine Blume ansteuern, in der es kaum Pollen gibt? Natürlich nicht! Man will viel aus dem bunten Gewächs herausholen, denn nur so wird das Honigglas mit den Pollenchips schnell gefüllt und hilft beim Gewinnen. Aber in welcher der Blumen sind wie viele Chips? Da hilft ein gutes Bienen-Ohr, denn wenn die Chips in die Blumenröhrchen fallen, kann man am Geräusch durchaus heraushören, ob die Blume leer oder schon gut gefüllt ist. Jetzt muss nur noch die Biene per Würfelglück dorthin fliegen."

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