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Spielwiese-Test 827: Biberbande

Immer auf die Kleinen!

Neues aus der Abteilung Aschenputtel: Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen.

 

Spaßiges Kartenspiel für Jung mit Alt: Biber sind sympathisch - sympathisch ist auch, dass ein Wertungsblock gleich dabei ist.

Foto: Amigo

 

 Es gibt niedrige Kartenwerte, beginnend bei 0, und hohe Kartenwerte, endend bei 9. Ziel ist, am Ende möglichst wenige Punkte zu haben.

Vier Karten liegen vor jedem Spieler verdeckt nebeneinander auf dem Tisch. Zu Beginn einer Runde darf man sich die beiden äußeren anschauen. Ab nun wird, wenn man an der Reihe ist, immer eine der vier Karten ausgewechselt: Entweder mit der obersten Karte des offenen Ablagestapels oder – auf gut Glück – mit der obersten des verdeckten Nachziehstapels. Wenn man Pech hat, zieht man beispielsweise eine verdeckte 7, die man gegen eine viel bessere 4 wechselt, die vor einem gelegen hat.

Das geht reihum so lange weiter, bis ein Spieler "Letzte Runde" ruft, weil er weiß oder glaubt, dass alle vier verdeckt liegenden Karten vor ihm sehr niedrige Werte aufweisen. Am Ende dieser Runde decken alle ihr Viererblatt auf und die Kartenwerte werden summiert. Es werden so viele Partien gespielt, wie Mitspieler sind (ab vier Spielern am besten).
 

 


Spielwiese-Variante zum noch leichteren Einstieg: Sonderkarten müssen nicht, wie in der Regel vorgesehen, bei der Abrechnung noch blind gegen eine Zahlenkarte vom Nachziehstapels ausgetauscht werden, sondern behalten ihren Platz.
 

Aufgepeppt wird der sehr einfache Spielablauf noch durch drei Sonderkarten, die keinen Zahlenwert haben. Sie erlauben auch den Tausch von Karten mit denen eines Mitspielers, das Spähen unter eine verdeckte Karte oder zwei Spielzüge auf einmal.

Bei Name und Gestaltung des Kartenspiels herrschte Willkür: Ob die Karten nun Biber zeigen, Läuse, Edelsteine oder Kartoffeln, ist ohne Belang. Biber sind sympathisch – also gut. Ein bisschen kindlich ist das Ganze, trotzdem macht Biberbande auch den Erwachsenen Spaß, wenn sie es mit Kindern spielen. Weil das Glück der bestimmende Faktor ist, haben alle gleiche Chancen. Ergo: Absolut familientauglich schon mit 6-, 7-Jährigen, auch wenn Interaktivität nicht zu den Stärken dieses Kartenspiels zählt. Doch dafür geht es schnell und verlangt ein Mindestmaß an Konzentration.


 

 Nr. 827: Biberande

 

Spielwiese-Code  |   | E | 6 |



2002: Amigo

  • Kartenspiel für 2 bis 6 Spieler ab 6 Jahre
  • Autoren: Monty und Ann Stambler
  • Verlag: Amigo
  • Ca.-Preis: € 6,–

   Themen: Biber, Holz

      Preis-Leistungsverhältnis   
      Spielmaterial 
      Wiederspielreiz   
      Anspruch
  
   Glücksanteil 

  • Zielgruppe: Kinder, Familien
  • Spieldauer: 20 Minuten
  • Ein bisschen Merken, ein bisschen Reizen, vor allem aber viel Glück: Seine vier verdeckt liegenden Karten sollte man nach und nach gegen bessere austauschen, um möglichst wenige Punkte zu erzielen.
  • Spielreiz: relativ hoch, weil absolut familientauglich und überall schnell einsetzbar
  • Material: gut

 -Service:

Spielanleitung zum Herunterladen
 



 




 

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