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Spielwiese-Test 1383: Kwatro

Qwirkle im Miniformat mit mehr Möglichkeiten

Viel Spiel für wenig Geld, so könnte man Kwatro kurz beschreiben. Natürlich muss man ein Faible für Legespiele haben.

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Nr. 1383: Kwatro | Spielwiese-Code  |  | E | 8 |  |


2017: Game Factory

 Was ist's? 
  • Legespiel für 1 bis 4 Spieler ab 8 Jahre
  • Autor: Gene Mackles
  • Grafik: Gene Mackles
  • Spieldauer: 30 Minuten
  • Verlag: Game Factory
  • ca.-Preis: 6,– €

 Für wen?  

  • Opltimierer

 Was braucht's?  

  • Manchmal einen recht großen Tisch

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  Dieses Extrembeispiel (aus der Spielanleitung) zeigt das Puntepotenzial von Kwatro: Die untere Reihe wurde unter einem Mal angelegt, alle Karten sind unterschiedlich, also ein Kwatro. Dazu ergibt sich ein senkrechtes Kwatro, was insgesamt zu einer Verachtfachung der Punkte führt!

Bild: Game Factory

 Die gute Nachricht  

Passt in jeden Hosensack

 Die schlechte Nachricht  

Wartezeit für die Mitspieler


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 Rein ins Spiel!  

Man fühlt sich augenblicklich an Qwirkle erinnert. Das Spiel des Jahres 2011. Dort sind es Holzsteine mit vier unterschiedlichen Formen in vier unterschiedlichen Farben. Nun, Kwatro geht noch einen Schritt weiter. Hinzu kommt noch eine Zahl zwischen 1 und 4. Dafür ist es kein Spiel mit handschmeichelnden Holzsteinen, sondern eines mit banalen ganz kleinen Karten. Man kann nicht alles haben.

Wie bei Qwirkle werden durch Anlegen Reihen gebildet, bei denen entweder eine Eigenschaft bei allen Karten gleich ist oder alles unterschiedlich ist. Weil bei Kwatro mit den Zahlen eine dritte Eigenschaft im Spiel ist, ist das kleine Ding deutlich herausfordernder als der, sagen wir mal: große Bruder. Weil immer zwei Karten mit mindestens einer oder gar keiner Eigenschaft gleich sind, passen zwei beliebige Karten immer zusammen. Also müsste es ja ein Leichtes sein, Reihen zu bilden.

Weit gefehlt! Natürlich hat man nicht endlos Karten zur Verfügung. Immer maximal vier. Und damit will man das Maximum herausholen. Denn die Punktevergabe ist lohnend. Grundsätzlich wird jede Reihe, in der mindestens eine Karte angelegt wurde, gewertet. Maßgebend sind die Zahlen der Karten – die 1 bis 4. Gilt eine Karte für zwei Reihen, werden beide gewertet. Ein gelegtes oder vervollständigtes Kwatro – das heißt: alle vier Karten haben ganz unterschiedliche Eigenschaften oder die Reihe stimmt in einer oder zwei Eigenschaften überein – verdoppelt die Punktezahl. Ein zweites Kwatro im selben Zug verdoppelt die Wertung noch einmal und der Hattrick wäre, das alles durch das Ausspielen aller vier Handkarten zu schaffen. Dann wird noch einmal verdoppelt. Aber so schnell kommt das nicht, ist aber auch nicht unmöglich.

Übrigens: Wer nicht anlegen kann oder will, darf beliebig viele gegen die gleiche Anzahl vom Nachziehstapel austauschen.

Wie immer bei solchen Spielen, sucht man nach der profitabelsten Legemöglichkeit. Das kann die anderen nerven, denn die müssen untätig zuschauen. Eine kleine Sanduhr oder der Timer des Handys (z.B. 45 Sekunden) sind da recht hilfreich. Beides ist im Spiel nicht enthalten, sie hätten auch gar keinen Platz. Die kleine Metallbox mit 64 Karten und zwei Jokern ist gerade mal 55x55x30 Millimeter groß.

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 Nochmals spielen?  

Gerne.

 Rund ums Spiel  

Das Rezensionsexemplar wurde von Game Factory zur Verfügung gestellt

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