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Spielwiese-Test 1384: Tatamokatsu

Fingerfertigkeit

Dieses Würfelspiel gehört in die Kategorie sympathischer Nonsens.

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Nr. 1384: Tatamokatsu | Spielwiese-Code  |  | E | 8 |  |


2020: Helvetiq

 Was ist's? 
  • Würfelspiel für 2 bis 5 Spieler ab 8 Jahre
  • Autor: Maktoub Studio
  • Grafik: Odile Sageat
  • Spieldauer: 15 Minuten
  • Verlag: Helvetiq
  • ca.-Preis: 9,– €

 Für wen?  

  • Eine gut aufgelegt Runde

 Was braucht's?  

  • Fingerfertigkeit

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  Irgendwie glaubt man anfangs gar nicht, wie schwierig es sein kann, auf bestimmte Finger verzichten zu müssen … 

Bild: Helvetiq

 Die gute Nachricht  

Gelächter ist gesichert, um nicht zu sagen: Schadenfreude

 Die schlechte Nachricht  

Etwas umständliche Regeln


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 Rein ins Spiel!  

Es müssen nicht immer Schreibspiele nach der Devise Würfeln und Abhaken sein. Hier wäre eher Abhacken und Würfeln angebracht. Im Laufe von Tatamokatsu verlieren manche nämlich ihre Finger. Natürlich nur im Sinne davon, dass sie bestimmte Finger nicht mehr zum Würfeln verwenden dürfen. Das kann ganz schön herausfordernd, anstrengend und – für die anderen – spaßig sein. Nun, ja …

Was wir haben, sind lediglich drei achtseitige Würfel. Sechs Seiten zeigen Zahlen, zwei haben bestimmte Symbole. Einfacher wäre es, die Zahlen wären arabisch, sind sie aber nicht, sondern in Strichen dargestellt. Das soll das schnelle Zusammenzählen erschweren. Denn: Einer wirft alle drei Würfel und je nach Ergebnis rufen jeder das Resultat. Bei der Summe 10 oder 17 – das ist ein „Tatamokatsu“ – bestimmt der Schnellste, welchen Finger die Mitspieler ab sofort nicht mehr benutzen dürfen. Hat man selbst bereits einen oder mehrere Finger verloren, darf man sich einen aussuchen, den man wieder ins Spiel bringt. Oder: Wer bei seinem Wurf weniger als 10 zusammenbringt, verliert einen Finger. Wer mehr als eine 17 würfelt, bestimmt einen Mitspieler und welchen Finger dieser verliert.

Es gibt noch weitere Resultate, die Folgen haben. Das ist zumindest für Neulinge einigermaßen unübersichtlich. Aber egal. Der Reiz der Sache besteht darin, sich so geschickt wie möglich, selbst nur noch mit einem Finger, anzustellen. Nach einem tiefschürfenden Hintergrund des Spiels muss nicht gesucht werden. It’s just fun! Fun für überall: Selbst wenn man die drei Würfel in der kleinen, pinken und schön designten Schachtel irgendwohin mitnimmt, reicht die Hosentasche aus, um beim Herausnehmen und Erklären zuerst einmal neugierig zu machen und mit dem Ansinnen zu verblüffen.

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 Nochmals spielen?  

Jein, der Spaß ist nach ein paar Runden enden wollend. Aber wenn man Neulinge am Tisch hat, ist es ein origineller Aufwecker!

 Rund ums Spiel  

Das Rezensionsexemplar wurde von Helvetiq zur Verfügung gestellt

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