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Spielwiese-Test 1386: Die Knuffies

Buntes Leichtgewicht

Es ist so etwas wie ein alter Bekannter im neuen Gewand. Die Knuffies fasziniert ob seines Materials und der Physik, die hier manchmal scheinbar außer Kraft gesetzt wird.

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Nr. 1386: Die Knuffies | Spielwiese-Code  |  | E | 5 |  |


2021: Schmidt

 Was ist's? 
  • Geschicklichkeitsspiel für 2 und mehr Spieler ab 6 Jahre
  • Autor: Alex Hague, Justin Vickers, Wolfgang Warsch
  • Grafik: Beetroot
  • Spieldauer: 15 Minuten
  • Verlag: Schmidt
  • ca.-Preis: 21,– €

 Für wen?  

  • Alle, die Freude an bunten Stoffbällchen haben

 Was braucht's?  

  • Geschick

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  Wie beim großen Vorbild ist auch bei Die Knuffies Fingerspitzengefühl gefragt..

Bild: spielwiese.at

 Die gute Nachricht  

Jenga-Alternative mit einem Mehr an Regeln (und Gemeinheit)

 Die schlechte Nachricht  

Der Spielanleitung strotzt vor Fehlern


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 Rein ins Spiel!  

Als Jenga vor 32 Jahren auf den Markt kam, war ein neuer Klassiker geboren. Vielfach kopiert mit Klötzchen aus Holz oder aus Plastik, von Hasbro selbst mit allerlei guten und schlechten Regeln in neue Varianten verpackt … doch auf die Idee, das Spielprinzip von Leslie Scott mit federleichten Stoffbällchen umzusetzen, kam bisher niemand. Und es funktioniert.

95 knuddelige Bällchen in hübschen Farben, die irgendwie zusammenhalten. So sehr zusammenhalten, dass der Turm so sehr in Schräglage geraten kann, dass an den physikalischen Gesetzmäßigkeiten manchmal Zweifel aufkommen. Worum es geht, ist mit wenigen Worten erklärt. Ein Bällchen herausnehmen und an anderer Stelle einsetzen. Wer den Turm zum Einstürzen bringt, ist der Verlierer. Soweit von Jenga bekannt, soweit so gut.

Was hinzukommt: Die oberste Karte eines Stapels Karten mit gleichen Farben wie die der Bällchen gibt vor, welche Farbe das Bällchen haben muss, das der Spieler am Zug entfernt. Dazu kann er zwei Finger benützen oder die beigelegte Pinzette. Wir empfehlen die Pinzette, es ist meist sicherer. Fallen Bällchen aus dem Gebilde, müssen dafür Karten genommen und nach die Anweisungen auf der Challenge-Rückseite befolgt werden. Etwa: das oder die heruntergefallenen Bällchen einsetzen, aber dabei mit einer Hand ein Auge zuhalten oder nur Zeige- und Mittelfinger verwenden. Es müssen aber nur maximal drei Karten genommen und die Anweisungen befolgt werden.

Die Knuffies ist bezaubernd, im Grunde genommen aber nichts Neues. Ein ganz dickes Lob kommt also weniger den Autoren zuteil, sondern jenen, die die Idee perfekt umgesetzt haben. Beginnen wir bei der Frage, wie man Bälle zu einem Turm zusammenfügt: Sie werden in einen großen Becher gefüllt und mit der  Spielbasis zusammengedrückt. Das Ganze wird umgedreht und der Becher nach oben gehoben. Fertig. Dass zum Verstauen des Spielmaterials in der Schachtel die Spielbasis bei stärkerem Zusammendrücken auch einrastet, ist ebenso funktionell wie ihr „Innenleben“. Sie hat ein seitliches Fach, in das die Karten, die Spielanleitung und die Pinzette – alles mit sicherem Halt – verstaut werden können. Da hat sich jemand wirklich Gedanken gemacht. Bravo!

Zusammengefasst: Ein lockerer Spaß nach altbewährtem Rezept, der eine müde Party (eine Zeit lang) auflockern kann, obendrein auch noch sehr schön anzuschauen.

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 Nochmals spielen?  

Ja, als Appetizer oder Absacker. Mehr ist nicht drin.

 Rund ums Spiel  

Das Rezensionsexemplar wurde von Schmidt zur Verfügung gestellt

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