
Das Ravensburger Spieleland hat große Pläne: Vom reinen Freizeitpark soll sich das Angebot hin zum Freizeitresort entwickeln. Im Gespräch mit der Spielwiese sagte Spieleland-Vorstand Carlo Horn (Bild), dass er für 2009 damit rechne, dass dann Übernachtungsmöglichkeiten beim Park vorhanden sein werden. Damit komme man dem Wunsch zahlreicher Besucher nach und das Spieleland könne damit auch sein Einzugsgebiet erweitern.
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Hinter dem Alpin-Rafting-Bereich (rechts oben) stehen rund zwölf Hektar für den Bau eines Resorts bereit. Foto: Spieleland |
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Zwar verkauft das Ravensburger Spieleland heute schon viele Zweitages-Tickets, erklärt Horn - es könnten aber noch weit mehr sein. Denn das Spieleland ist vorerst noch immer primär ein Tagesausflugsziel. Das Haupteinzugsgebiet umreißt er mit Stuttgart-München-Innsbruck-Zürich.
Ab 2009 soll sich das grundlegend ändern: "Wir wollen ein Ferienresort werden!" kündigte Horn heute in Meckenbeuren an. Derzeit werde das Konzept für Übernachtungsmöglichkeiten erarbeitet. Arbeitstitel: Familiencamp.
Dabei soll es Schlafplätze in drei Kategorien geben. Stellplätze für den eigenen mitgebrachten Caravan, Zeltplätze zum Mieten sowie Fereinhäuser. Diese sollen "hochwertig" mit Kochgelegenheit und eigenen Nasszellen ausgestattet werden.
Bauland gesichert
Die Vorarbeiten hat Ravensburger geleistet und sich rund zwölf Hektar Land im Norden des Freizeitparks gesichert. Die Schwierigkeit sei gewesen, die vielen Landwirte dafür quasi unter einen Hut zu bekommen, so Horn. "Erst mit dieser Sicherheit können wir jetzt die Gespräche mit möglichen Betreibern und Investoren führen. Vorher hat das keinen Sinn gehabt."
Schon heute bringt das Spieleland der umliegenden Gastronomie und Hotellerie ein ansehnliches Zusatzeinkommen. Allein die Stadt Ravensburg verzeichnet durch den Freizeitpark pro Jahr über 5000 Nächtigungen. Dort wie auch in anderen nahen Städten und Dörfern sind die Bettenkapazitäten allerdings beschränkt.
Meldung zu den neuen Attraktionen für 2007
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