Auf die Internationale Spielwarenmesse in Nürnberg, die Donnerstag kommender Woche beginnt, steht die Spielwarenbranche verstärkt im Fokus der Medien. Gerade rechtzeitig kommen die aktualisierten Schätzungen, wie sich der Verkauf von Spielwaren im vergangenen Jahr weltweit entwickelt hat.
Übrigens: Pro Kopf geben die Österreicher hinter den Briten und US-Amerikanern das meiste Geld für Spielwaren aus. Deutschland liegt im oberen Mittelfeld.
Das Kalenderjahr 2007 soll sich weltweit mit einem Umsatzplus von sieben Prozent niederschlagen, lassen die Marktforscher aufgrund der jüngsten Erhebungen und Zahlen verlauten. 2006 betrug das Wachstum 5,5 Prozent.
Europa schließt schlecht ab
Das Wachstum 2007 resultiert aus der positiven Entwicklung in Asien, Afrika und Nordamerika. In Europa wird mit einem Minus von zwei Prozent gerechnet. Der Anteil an in Europa abgesetzter Spielware wird von 29 auf 27 Prozent des globalen Kuchens sinken.
Nichtsdestotrotz sitzen jene, die am meisten für Spielzeug ausgeben, in der Alten Welt. Es sind die Briten. Die hatten 2006 (zuletzt gesicherte Zahlen) pro Kopf umgerechnet 323 US-Dollar ausgegeben, die US-Amerikaner 291 Dollar, gefolgt von ex aequo Japanern und Österreichern mit 287 Dollar. Die Deutschen gaben durchschnittlich 190 $ aus, geringfügig weniger wie beispielsweise die Spanier.

… wenn Menschen zusammenkommen und gemeinsam etwas erleben.