Dieses Experiment wurde international viel beachtet und beobachtet, die Stadt für Kinder "Minopolis" in Wien gilt als Modell. Doch ihr Ende war fast schon besiegelt, wie die Spielwiese berichtete. In letzter Minute wurde die Schließung abgewendet, wie "Minopolis" gestern erleichtert bekanntgab.
Investor sieht hohes Potenzial
Seit Dezember war intensiv nach neuen Investoren gesucht worden, nachdem zwei Gesellschafter aufgrund der Finanzkrise abgesprungen waren, weil sie ihre Prioritäten anders ausrichten mussten. Es habe mehrere Interessenten gegeben. "Das Konzept von Minopolis hat uns überzeugt. Es verbindet Wissensvermittlung mit Spiel und Unterhaltung, hat in dieser Form Alleinstellungsmerkmal und bietet den Besuchern einen großen Mehrwert. Wir sehen in der Stadt der Kinder ein hohes Potenzial, daher haben wir uns zu diesem Investment entschlossen", Altamont-Vorstand Sami Hamid. Der in Wien gebürtige Jurist verfügt über eine mehr als 20-jährige Erfahrung in der Unternehmensberatung.Minopolis verzeichnet jährlich rund 250.000 Besucher, davon rund 60 Prozent Kinder. Über 40 Prozent aller Besucher sind Stammgäste. Minopolis bietet auf 6000 m2 rund 25 Themenstationen mit über 90
Berufen für kleine Besucher von 4 bis 12 Jahre.
Die Nachricht der drohenden Schließung hatte für eine teilweise heftig und ideoligisch geprägte Diskussion geführt (Meldung im Archiv).
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