Am 20. Juli 2009 ist es 40 Jahre her, dass die Landefähre von Apollo 11 nach einem dramatischen Anflug auf dem Mond aufsetzen konnte. Die erste bemannte Mondlandung ist Anlass für eine Sonderausstellung im Spielzeugmuseum Nürnberg mit Spielzeug der dreißiger bis siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts.
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| Roboter im Weltraum: Schachteldeckel für den DUX-Astroman, Deutschland, 1961. Bild: Spielzeugmuseum |
Technische Utopien der frühen Science-Fiction-Literatur und der ersten Ufa-Filme beeinflussten sowohl den Forschergeist der Wissenschaftler als auch die Hersteller von Technikspielzeug. Als in den fünfziger und sechziger Jahren die Raketen- und Satellitentechnologie der Russen und Amerikaner immer mehr Erfolge erzielen konnte, kamen zahlreiche fantasievolle und realistische Weltraumfahrzeuge, Raketen und Roboter auf den Markt.
Von Anfang an waren Weltraumspielzeug und Spielzeugroboter eng miteinander verwoben. Beide Themen sind Ausdruck der Technikbegeisterung dieser Jahrzehnte und werden deshalb in der Ausstellung gemeinsam präsentiert.
Einzigartige Sammlung zu sehen
In einem deutschlandweit bislang nicht gekannten Umfang sind vor allem deutsche, amerikanische und japanische Spielzeuge zu sehen. Die meisten Exponate stammen aus der Sammlung Gernot Münk, eine der wenigen Privatsammlungen, die es in Deutschland zu diesem Thema gibt.Die Ausstellung im Spielzeugmuseum Nürnberg wird vom 3. April bis 11. Oktober 2009 gezeigt.


