Einen Teil seiner Einkünfte lässt der Verein Spiel des Jahres der Nachwuchsförderung von Spieleautoren zufließen. Den Förderpreis gewinnt 2009 der Schweizer Ulrich Blum (Bild: Spiel des Jahres).
Als bereits dritter Schweizer nach Sébastien Pauchon (2005) und Bernhard Kläui (2007) gewinnt Ulrich Blum, Schauspieler und Koch aus Zürich, den diesjährigen Förderpreis für Nachwuchsautoren der Jury Spiel des Jahres. Der Preis wurde zum 14. Mal vergeben. Das zugehörige und mit 3000 Euro dotierte Stipendium soll jungen Autoren vertiefte Einblicke in unterschiedliche Bereiche der Spielebranche ermöglichen.
Mit Karten- und Wirtschaftsspiel beworben
Die Jury, zu der neben dem Vorjahresgewinner Uwe Martin auch Máren Kruse und Jens-Peter Schliemann als Vertreter der Spiele-Autoren-Zunft SAZ sowie Udo Bartsch für Spiel des Jahres angehörten, zeigte sich sowohl von Blums schriftlicher Präsentation als auch der Entwicklungsreife seiner Prototypen beeindruckt. Der 30-jährige Blum bewarb sich mit dem trickreichen Kartenspiel Die Schätze des Blackbeard und dem strategischen Wirtschaftsspiel Grand Cru.
Zwölf Bewerbungen hatte es für den diesjährigen Förderpreis gegeben. Fünf Kandidaten kamen in die engere Wahl:
- Timo Diegel aus Ganderkesee
- Andreas Schmidt aus Bremen
- Martin Szymetzko aus Fleckeby
- Katja Wörz aus Ludwigsburg
Erstmals fünf Praktikumsteile
Der Praxis-Teil des Stipendiums besteht 2009 erstmals aus fünf Etappen. Praktikumsstationen sind die Spieleverlage Ravensburger und Hans im Glück sowie das SpieleErfinderStudio von Jens-Peter Schliemann in Köln. Zur Beleuchtung der Markt- und Verbraucherperspektive dient ein dreitägiges Praktikum im Göttinger Spielwarenfachgeschäft Spieleburg. Und als neuer Bestandteil kommt die Teilnahme an der 5. Deutschen Spieleautorentagung im hessischen Weilburg hinzu.
spielwiese.at ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internet-Seiten |

Kommunikation mit der Familie, Beisammensein, Sich-gegenüber-sitzen, gemeinsam Zeit miteinander verbringen und Spaß dabei haben.