Die Forschung hat das Spiel nicht erst vor Kurzem entdeckt. Dennoch lässt sich eine Häufung an Forschungsberichten über die Auswirkungen des Spielens feststellen. Zwei Beispiele aus dieser Woche.
Der Videospiel-Klassiker "Tetris" lässt offenbar die Nervenzellen der Hirnrinde wachsen und steigert damit die Effizienz des Gehirns. Das ergab eine Studie am Mind Research Network in Albuquerque, veröffentlicht im Online-Fachblatt "BMC Research Notes". Die Forscher hatten 26 junge Frauen über drei Monate jeden Tag 30 Minuten "Tetris" spielen lassen. Davor und danach wurde das Gehirn mit Kernspinaufnahmen untersucht, außerdem gab es Vergleiche mit einer Kontrollgruppe, die nicht spielte. Außerdem Zudem war die Hirndurchblutung im rechten Stirn- und Seitenlappen verbessert. Diese Gebiete werden mit kritischem Denken, Sprache und Informationsverarbeitung verknüpft.
Zu den vielen "Tetris"-Varianten ist dieses Jahr wie berichtet von Ravensburger auch eine analoge gekommen: Ob auch das Brettspiel Fits positive Auswirkungen auf die Hirnaktivität hat, ist nicht allerdings bekannt.
Nachweis für Mathematik-Lernspiel
Als nachgewiesen sieht hingegen der Verlag IQ-Spiele die Wirkung seines Lernspiels Komm mit ins Zahlenland. Das dahinterstehende Förderkonzept ist im Rahmen des von der BASF initiierten Projektes "Offensive Bildung" in Zusammenarbeit mit anerkannten Bildungsexperten wissenschaftlich untersucht worden. Ergebnis: Innerhalb kurzer Zeit konnte das mathematische Wissen der Kinder gesteigert werden. Im Zahlenraum 1 bis 10 habe eine deutliche Verbesserung des Zahlenverständnisses festgestellt werden können, die die normalen Entwicklungsfortschritte ohne Förderung übersteigt.
|
|
|
spielwiese.at ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internet-Seiten |

