INNOVATIV. Wenn man ein so gutes Archiv wie die Spielwiese hat, bestätigt sich schnell: Alles schon einmal dagewesen. Was das Innovative an "tiptoi" von Ravensburger keineswegs schmälert.
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Erste Werbung für das System "tiptoi", das im September auf den Markt kommt.
Bild: Ravensburger |
Die Hauptnachricht von Ravensburger ist 2010 keineswegs das Spiel Schlag den Raab (wir berichteten). Vielmehr handelt sie vom Lernkonzept "tiptoi": Ein oranger Stift, der bei Berührung mit Büchern oder Spielen Informationen preisgibt.
War da nicht mal was? Genau. 1988. Auch ein Stift für ein Lernsystem, das bei Berührung reagierte. Auch von Ravensburger, hieß Questron, und war als Ablöse für das System Elexikon gedacht.
Eigenentwicklung von Ravensburger
Seither sind natürlich 22 Jahre ins Land gegangen, 22 Jahre, in denen sich nicht nur die Technik weiterentwickelte, sondern die auch die Didaktik. Der Questron-Stift konnte nur durch eine rote oder grüne Lampe anzeigen, ob die gewählte Antwort falsch oder richtig ist. "tiptoi" ist ein "audiodigitales Lernsystem", wie es Ravensburger bezeichnet. Auf den Markt kommt es im September.
Der Stift mit Lautsprecher mit einem Sensor und OID-Technologie – optischer Identifikation – verhilft klassischen Medien wie Büchern, Spielen und Puzzles zu neuen Möglichkeiten, sofern sie mit einem speziellen Druckverfahren gefertigt wurden. So liest der schlaue Stift an passender Stelle Geschichten vor, erklärt Sachverhalte und Spiele, stellt Aufgaben, kommentiert die Lösung oder begleitet das Thema mit lebensechten Geräuschen. Dass das neue Lernen digital, aber ohne Bildschirm funktioniert, war Ravensburger ein besonderes Anliegen.
Mehrere Spiele ab September
Zwölf Produkte werden zum Start erscheinen, darunter vier Titel der Ravensburger-Sachbuchreihe "Wieso?Weshalb? Warum?", Brettspiele wie Die Englisch-Detektive, Das Geheiminisx der Zahleninsel oder Magon Lesezauber von Autoren wie Reiner Knizia und Kai Haferkamp. Diese Spiele werden 11,90 Euro kosten. Highlight ist ein Puzzleball®-Globus: Man berührt darauf mit dem Stift zum Beispiel die Schweiz, und erfährt Wissenswertes über das Land.
Trotz spielerischer Elektronik sind quäkende und nervenzehrende Geräusche nicht zu erwarten: für die bestmögliche Tonqualität des Stifts bemühte Ravensburger professionelle Tonstudios und Sprecher.
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