HERBST. Traditionell legt Amigo seinen Schwerpunkt auf Kartenspiele. Darunter ist auch ein moderner Klassiker. Und es kommen Kooperationsspiele für Kinder.
Noch kennen wir den Inhalt der Schachteln nur zum Teil. Bilder und weitere Informationen reichen wir deshalb nach, sobald wir sie erhalten.
Die Kartenspiele
Insgesamt sechs Spiele veröffentlicht Amigo in der Reihe Kartenspiele. Freudigste Überraschung dabei: Nach dem Aus bei Ravensburger hat der Klassiker Hol's der Geier! von Alex Randolph hier eine neue Heimat gefunden. Die Grafik wurde von Björn Pertoft völlig überarbeitet.
Eine Ergänzung mit Set 2 Die Schattenmänner erfährt Friedemann Frieses Friesematenten. Wieder versuchen die Spieler in umkämpften Auktionen die besten Fabriken und Statussymbole für ihr persönliches Imperium zu gewinnen. Die Erweiterung bringt 60 neue Karten sowie 40 Holzmarker ins Spiel, die eine Vielzahl neuer Aktionen bieten. Sie vervollständigt das Grundspiel und ist nur mit Set 1 spielbar.
Bleiben wir bei Ablegern & Co: Mit Wizard Junior gibt es das beliebte Wizard ab sofort auch für jüngere Spieler und angehende Zauberschüler. In der bezaubernden Welt der Fabelwesen lernen schon die kleinsten Zauberer auf der Magierschule ihre teils noch verborgenen Fähigkeiten kennen. Hier gilt es die Gabe der Prophezeiung zu schulen. Wer kann die richtige Stichzahl voraussehen und wird der beste Zauberschüler? Kindgerechte Grafik, leichte Regeln sowie zusätzliche Runden- und Vorhersagechips sorgen für einen schnellen Spieleinstieg.
Von Christoph Behre erschienen bisher Die Kletter-Retter, Flinke Fliegen und SOS Wildwasser. Bei 23 sollen Karten von 1 bis 23 aufsteigend abgelegt werden. Doch natürlich gibt es Einschränkungen, und die lieben Mitspieler machen einem gerne einen Strich durch die Rechnung. Wer einen zu großen Sprung von einer Zahl zur nächsten macht, muss Strafchips nehmen. Wer nach zwei Durchgängen die wenigsten Strafchips gesammelt hat, gewinnt.
Von Tom Lehmann ist Race for the Galaxy das bekannteste Spiel. In The City vesuchen die Spieler möglichst geschickt und schnell ihre eigene City zu errichten. Runde für Runde wird die Stadt um ein Gebäude reicher, das dann Einnahmen und wichtige Siegpunkte einbringt. Das Besondere: Die Karten sind Gebäude und gleichzeitig auch Zahlungsmittel.
Und schließlich gibt es noch "einen Knizia": Hier ersuchen die Spieler ihre Tierkarten loszuwerden. Wem dies als Erstes gelingt, gewinnt das Spiel. Doch nicht alle Tiere dürfen nebeneinander abgelegt werden. Da gilt es im richtigen Moment die besten Karten zu spielen. Lange Tierreihen werden besonders belohnt, allen voran der „Big Five“: eine Gruppe mit fünf Tierkarten.
Für die Großen
Zwei Familienspiele stehen auf dem Herbstprogramm bei Amigo. Da ist einmal Die Brücken am Rio D'Oro mit 3D-Spielaufbau in der Schachtel: Als Erster den Goldschatz über die Schlucht bringen, heißt die Aufgabe. Und auf der Welle der Legespiele – schließlich wurde mit Qwirkle eines Spiel des Jahres – schwimmt Carré von Günter Kralicek. Hier baut jeder Spieler sein eigenes Carré: Immer ein Plättchen auf das andere und der Würfel entscheidet, welches. Doch es darf weder über den Rand des eigenen Carrés gebaut werden, noch dürfen Lücken entstehen. Und dann sind da die lieben Mitspieler, die ihre Aktionsmarker einsetzen, um anderen ihre mühsam gebauten Plättchen wieder einzureißen. Wer am Schnellsten baut und alle Lücken schließt, gewinnt.
Für die Kleinen
Ein weiterer Trend heißt (wieder einmal) Kooperation. Der Freiburger Verlag Herder hatte sich in den 80ern und 90ern ganz darauf verschworen. Herausgekommen waren einige Kinderspielklassiker. Zwei davon hat Amigo nun für seine neue Reihe Ö+Koo, was für "ökologisch und kooperativ" steht, wiederbelebt. Einmal Hajo Bückens Bärenspiel, einmal Wolfgang Kramers Corsaro, das nun Piraten Abenteuer heißt. Beide Spiele waren übrigens damals von der Jury Spiel des Jahres in die engere Wahl bzw. mit einem Sonderpreis ausgezeichnet worden. Drittes und als Novität im Ö+Koo-Bunde: Regenbogen-Land von Ilse Dreher. Alle drei hat übrigens Johann Rüttinger illustriert, der mit seiner schrittweisen Rückkehr in die Spieleszene ernst macht (siehe Exklusiv-Meldung), und dessen Schwägerin Heidemarie Rüttinger vor wenigen Tagen als Grafikerin von Da ist der Wurm drin (Zoch) zur Auszeichnung Kinderspiel des Jahres beitrug.
Von Hajo Bücken und Dirk Hanneforth kommt weiters Schlängeln, und Kunterbunt erscheint ab der neuen Auflage nun als Kunterbunt Duo mit einer Zusatzvariante auf der Rückseite der Tafeln.
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