![]()
SONDERVERKAUF. Längere Zeit war es still geworden um den Veranstalter der ehemaligen, mittlerweile legendären Spielemesse in St. Gallen. Zum Weihnachtsgeschäft gibt es Neues von Jürg Bühler.
Jürg Bühler ist das, was man gemeinhin ein Stehaufmännchen nennt. Der Organisator der ersten Schweizer Spielemesse, die damals erfolgreich in St. Gallen stattfand und dann den Kampf gegen die neue Konkurrenz durch die Suisse Toy in Bern verlor, ist wieder da.
"Spielefest St. Gallen 2011" nennt sich das, was der Graubündner ausgebrütet hat und an diesem Wochenende durchgeführt wird.
Ein "Aktionsverkauf"
|
Organisator Jürg Bühler |
|
Als "eine neuartige Veranstaltung zwischen Spielefest und Ausverkauf von bewährten und neuen Spielwaren und Spielen" bezeichnet Bühler die Veranstaltung, die bei freiem Eintritt auf dem Olma-Messegelände stattfindet. Ere reagiere damit auf Entwicklung, schreibt er, dass die Neuheitenflut kaum mehr Orientierung zulasse: "Zur besten vorweihnächtlichen Zeit kann dieses Wochenende aus tausenden Artikeln längst Gesuchtes oder gerade neu Erspieltes erstanden und mit nach Hause genommen werden."
In Halle 7 und im Parallelrahmen zur Messe "AutoMobil" gibt es von Freitag bis Sonntag auf 2000 Qudratmeter einen Sonderverkauf, Spieltische zum Verweilen und allerlei Aktionen. Aus Schweizer Sicht sicher ein Highlight ist Lenno, ein legendäres Konstruktionsspielzeug aus den Anfangen des 20. Jahrhunderts, das seit 2010 wieder in einem jungen Schweizer Familienunternehmen in Diessenhofen produziert wird.
Kämpferisch wie eh und je
Über das Konzept und die Namensgebung "Spielefest" an sich kann debattiert werden. Streitbar und kämpferisch war Bühler immer schon. So erklärt er den Medien die Welt, in der er sich bewegt, so: "Größtenteils sind die aktuell angebotenen Spiele und Spielwaren einfach Variationen bestehender Spielekonzepte. Was sich in den letzten Jahren am stärksten verändert hat, ist die optische Aufmachung", oder auch: "Die Entscheide der Fachjury von Spiel des Jahres sorgen jeweils für eine bunte Mischung zwischen Unverständnis, offener Ablehnung oder Anerkennung. Die diesjährigen Preisträger machen sowohl optisch etwas her, taugen aber auch für viele schöne Spielabende in der Familie."


