AUSZEICHNUNG. Das Spiel des Jahres 2012 heißt Village. Die Spielwiese berichtet direkt von der Preisverleihung in Berlin.
Der neue Preisträger ist von Inka und Markus Brand und 2011 bei Eggert erschienen. Es ist für 2 bis 4 Spieler ab 12 Jahre. Dauer: ca. 60 bis 90 Minuten
Davon handelt's:
Neue Dorfbewohner werden geboren, verrichten wertvolle Arbeit und sterben schließlich: Village ist ein Spiegelbild des Lebens. Bis zu vier Generationen einer Familie machen im Dorf Karriere. Die Figuren ernten Getreide, züchten Nutztiere, produzieren Planwagen oder Pflüge. Sie verkaufen Waren, gehen in die Politik, werden Geistliche oder reisen herum. Bei all diesen Tätigkeiten gewinnen die Spieler an Einfluss, der ihnen beim strategischen Streben nach Ruhm hilft – und oft viel Zeit spart. Denn ohne die richtigen Einflusspunkte tickt die Uhr schneller. Immer wenn der Zeitstein die Brücke zum Jenseits überquert, geht eines der ältesten Familienmitglieder in die Dorfchronik ein oder wird in einem anonymen Grab beigesetzt. Die Dynastie mit den meisten Ruhmespunkten gewinnt.
Die Jury bei der Nominierung:
"Village bildet auf bislang einmalige Weise in einem Brettspiel das typische Leben in einem Dorf ab. Vor allem die Einbettung des Themas Tod ist so innovativ wie ungewöhnlich: Die Figuren gehören unterschiedlichen Generationen an, werden geboren und sterben. Dank des logischen Zeitmechanismus gehört der natürliche Rhythmus des Lebens wie selbstverständlich zu diesem schlüssig und übersichtlich komponierten Spiel, das zudem einlädt, allerlei Strategien auszuprobieren."
Hier noch einmal zur Übersicht alle drei Nominierten zum Spiel 2012:
- K2 bei Rebel.pl von Adam Kaluza
- Targi bei Kosmos von Andreas Steiger
- Village bei Eggert von Inka und Markus Brand
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