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Spieler des Jahres – Der Preis

 

> Preisträger im Porträt:
de Cassans sind Spieler des Jahres 2001
Kappler/Rüttinger sind Spieler des Jahres 2002
Klaus Teuber ist Spieler des Jahres 2003
> Der Preis

   

"Spieler des Jahres" würdigt Leistungen rund ums Spiel(en)

Fachzeitschrift Spielwiese vergibt die Auszeichnung "Spieler des Jahres”

Das Objekt der Auszeichnung für 2001

Für die Auszeichnung "Spieler des Jahres 2001" wurde der Vorarlberger Aktionskünstler Wilfried "Wif" Kofler (mehr über ihn weiter unten) beauftragt, ein spielbares Objekt aus Metall - seinem ureigensten Material als gelernter Schlosser - zu schaffen.

Zur ungewöhnlichen Waage gehören 19 Steine, die vom Schweizer, österrechischen und deutschen Ufer des Bodensees stammen. Damit betont die Auszeichnung ihren internationalen Charakter für den gesamten deutschsprachigen "Spielerkreis". Und was die Waagschalen angeht, erklärt Kofler, wolle er aufzuzeigen, dass es immer mehrere Sichtweisen und Einflussfaktoren gibt - sie sollten im Gleichgewicht liegen, um das Optimum herauszuholen". Ob bei einem Spiel, wo Glück, Taktik, Geschicklichkeit oder auch Wissen gemeinsam eine Rolle spielen können, so wie in anderen Lebensbereichen auch.

Beim Bespielen des Objektes ist es dehalb die auch die Aufgabe, die Steine auf den drei Waagschalen ins Gleichgewicht zu bringen.

Die Grundidee

Es gibt mehrere Dutzend Spielepreise - mehr oder weniger wichtig - rund um den Globus. Alle zeichnen "nur" Spiele bzw. Produkte aus. Kein einziger würdigt direkt die Leistung von Menschen, die hinter diesen Spielen stehen. Die Auszeichnung "Spieler des Jahres" soll aber genau das tun.

Kandidaten

Vor den Vorhang geholt werden Persönlichkeiten, die im Jahr zuvor durch eine besondere Initiative für das Spiel für Aufmerksamkeit sorgten oder mit einem Spiel besonders hervorstachen. Als Kandidaten für die Auszeichnung kommen also Autoren, Illustratoren, Verleger, Spieleredakteure, Veranstalter usw. in Frage. Rund ums Spielen gibt es ja jede Menge, meist einem größeren Kreis unbekannte Leute, die in diesem Bereich ihre Meriten haben.

Wofür

Ausgezeichnet werden sollen Personen/Gruppen/Institutionen, die im vorigen Kalenderjahr durch eine besondere bzw. hervorragende Leistung im deutschsprachigen Raum dem Spielen an sich einen innovativen Schub gegeben haben oder in anderer Weise positiv in Erscheinung getreten sind. Es soll keine Auszeichnung für ein Lebenswerk sein, was aber nicht gleich bedeutend damit ist, dass ein "alter Hase" von vornherein ausgeschlossen ist. Nur als Beispiel: Auch ein renommierter Autor kann schließlich mit einem tollen Spiel (noch einmal) einen überragenden Wurf hinlegen.

Der Künstler

Der Vorarlberger Aktionskünstler Wilfried "Wif" Kofler macht nichts ohne Hintersinn. In seiner Heimat ist er deshalb vor allem durch seine spontanen ironischen Umsetzungen bekannt geworden. Seine Objekte sind meist so ins Stadtbild eingebettet, dass sie erst auf den zweiten Blick auffallen.

Mal montierte er zu den Bregenzer Festspielen in Schwindel erregender Höhe an Laternenpfählen Wasserhähne, mal versah er das Geländer am Bodenseeufer mit stählernen Knoten, um an ein abgerissenes Kulturdenkmal auf gleicher Höhe zu erinnern ...

Für die Auszeichnung "Spieler des Jahres" wurde Kofler beauftragt, ein spielbares Objekt aus Metall - seinem ureigensten Material als gelernter Schlosser - zu schaffen. Zur ungewöhnlichen Waage gehören 19 Steine, die vom Schweizer, österrechischen und deutschen Ufer des Bodensees stammen. Damit betont die Auszeichnung ihren internationalen Charakter für den gesamten deutschsprachigen "Spielerkreis". Und was die Waagschalen angeht, erklärt Kofler, gehe es darum aufzuzeigen, dass es immer mehrere Sichtweisen und Einflussfaktoren - sie sollten im Gleichgewicht liegen, um das Optimum herauszuholen". Das ist auch die Aufgabe, die Spieler mit den Steinen zu erfüllen haben.

Die Jury

Natürlich braucht es jemanden, der die späteren Preisträger nominiert und aussucht.
 Nominierungen können von jedem der Spielwiese vorgeschlagen werden. Die Auswahl trifft dann jährlich eine Jury, die im Kern aus Spielejournalisten besteht. Der Jury gehörten u.a. Michael Knopf † (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung), Dr. Christian Winder (Tiroler Tageszeitung, ORF), Knut-Michael Wolf (spielbox-online), Michael Weber (Reich der Spiele) und Arno Miller (Die Spielwiese). Der Kreis wurde jeweils um den jeweiligen Preisträger im darauf folgenden Jahr erweitert.

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