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Spielwiese-Test 1165: Bellz!

Kling, Glöckchen, klingelingeling

Leichter gesagt, als getan. So ist Bellz! Nach unzähligen Kinderspielen zieht der Magnetismus auch als
Fasizinosum in die Welt der Familien und Erwachsenen ein.

 

 Nr. 1165: Bellz!  Spielwiese-Code  |     |  E  |  6  |     | 


2019: Spin Master


2015: Game Factory

 Was ist's? 

  • Sammel- und Geschicklichkeitsspiel für 2 bis 4 Spieler ab 6 Jahre
  • Autor: Don Reid
  • Grafik: Connor Reid
  • Spieldauer: 15 Minuten
  • Verlag: Game Factory
  • ca.-Preis: 17,– €

 Für wen? 

  • Für Leute, die zwischendurch eine lockere Partie Spiel nicht abschlagen und sich an schönem
    Material freuen

 Was braucht's? 

  • Ein ruhiges Händchen und ein paar taktische Fiesheiten
   

 

 
 

Klares Spielziel: Glöckchen der eigenen Farbe – und nur diese! – mit dem Magnetstab aufsammeln. Gerade weil es keine langen Erklärungen braucht, hat Bellz! innerhalb kurzer Zeit Tausende Freunde gefunden.  

Bild: Game Factory

   

 Die gute Nachricht 

Hier haben wir ein originelles altersübergreifendes Geschicklichkeitsspiel, das Familien oder Gruppen geradezu einlädt, mit in die Reisetasche gesteckt zu werden!

 Die schlechte Nachricht 

Nach zwei, drei Runden ist der Reiz fürs Erste verpufft, weil man seinen persönlichen Dreh heraus hat.


 Rein ins Spiel!  

Das bunte Etui macht neugierig und ist überaus praktisch. Marke Schüleretui oder auch Schlamperrolle genannt. Darüber hinaus macht es auch noch Geräusche. 40 Glöckchen in drei verschiedenen Größen und in vier metallisch glänzenden Farben. Könnte von jemandem kommen, der auch seinen Golf GTI pimpt.

Das Etui ist Aufbewahrungsort und, öffnet man den Reißverschluss, gleichzeitig Spielfläche. Zu Bellz! gehört noch der Magnetstab. Auf den ersten Blick ist eigentlich klar, was zu tun ist: Die Glöckchen der eigenen Farbe sammeln. Bellz! braucht keine langen Erklärungen.

So nähern sich die Spieler im wahrsten Sinn des Wortes heran. Denn schnell hängt nicht nur ein eigenes Glöckchen am Stab, sondern auch Glöckchen einer anderen Farbe. Pech gehabt, der Nächste bitte!

Es braucht bei Bellz! also ein ruhiges Händchen. Mit Geschicklichkeit allein ist es aber nicht getan. Schließlich geht es bei aller magnetisch-mechanischer Sammelei auch ums Spielziel, als Erster seine zehn Glöckchen ins Trockene gebracht zu haben. Dazu kann man, nur als Beispiel, mit dem Magneten fremde Glöckchen auseinanderdividieren. Denn nichts bringt einen dem Erfolg näher, als wenn Glöckchen einer Farbe zusammengerottet auf der Spielfläche liegen.

Der eigentliche Spielreiz bei Bellz! besteht darin, die Möglichkeiten und Grenzen magnetischer Anziehungskraft auszuloten. Darüber darf man sich amüsieren, aber auch über unvermutete Fähigkeiten der Mitspieler staunen. Da gibt es Spieler, die schnell zustoßen und ebenso schnell die Hand zurückziehen. Andere Spieler sind die Indianer, die mit der Lanze in der Hand scheinbar regungslos im Wasser verharren und warten, bis der Fisch vorbeischwimmt. Dieser Reiz nimmt naturgemäß ab, hat man seinen eigenen Dreh mal heraus.

 Nochmals spielen? 

Eine zweite oder dritte Partie – unbedingt! Dann aber widmet man sich wieder anderen Dingen zu. Etui verschießen und an einen Ort legen, den man vor dem nächsten Urlaub kreuzt. Bellz! eignet sich nämlich schon durch seine Kompaktheit ideal als Reisespiel. Und zuhause? Ein
perfekter Einstieg eines Spieleabends mit Freunden, die es noch nicht kennen – oder als kurzer Absacker.

 Rund ums Spiel 

Das Rezensionsexemplar wurde von Game Factory zur Verfügung gestellt

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