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Spielwiese-Test 1241: Pungi

gute schlange, böse schlange

Dieser Ton! Jeder kennt ihn, der aus einer Pungi kommt. Das ist das Instrument der Schlangenbeschwöre und gab diesem Kartenspiel den Namen. Etwas holprig handelt die Geschichte davon, Schlangen zu fangen.

 

Nr. 1241: Pungi | Spielwiese-Code  |  | G | 8 |  |


2017: Huch

 Was ist's? 
  • Kartenspiel für 3 bis 5 Spieler ab 8 Jahre
  • Autor: Klaus Kreowski
  • Grafik: Sabine Kondirolli
  • Spieldauer: 20-40 Minuten
  • Verlag: Huch
  • ca.-Preis: 8,– €

 Für wen?  

  • Zockernaturen

 Was braucht's?  

  • gute Taktik
   

 

 
  Schlangen und ein Schlangenbeschwörer liegen in diesem Beispiel neben dem imaginären Pungi-Spieler (rote Karte) aufgereiht. Die Spieler haben jeweils fünf Handkarten und jeder sieht zumindest, welche Tierarten die anderen auf der Hand haben.

Bild: Huch

   

 Die gute Nachricht  

Unkompliziertes Kartenspiel, bei dem man immer etwas über das Blatt der anderen weiß (aber eben nicht alles)

 Die schlechte Nachricht  

Schon bei vier Spielern ist die Zeitangabe des Verlags sehr optimistisch


 

 Rein ins Spiel!  

Wir haben Tierkarten mit Werten von 1 bis 10 auf der Hand. Je höher die Karten, desto besser ist es meistens. Das Besondere an ihnen ist, dass die Rückseiten verraten, um welches Tier es sich bei der Karte handelt.

Und wir haben Schlangenkarten, von denen aber immer gerade so viele am Tisch offen in einer Reihe liegen, wie Spieler beteiligt sind. Schlangen darauf können zwischen plus 4 Punkte und minus 4 Punkte wert sein. Die Plus-Karten sind in der Überzahl. Und dann befindet sich noch eine Handvoll Schlagenbeschwörer unter den Schlangenkarten, mit der typischen Pungi am Mund. Zu ihnen aber später.

Das Grundprinzip ist, dass die höchste ausgespielte Karte die erste Schlangenkarte der Reihe nimmt, die zweithöchste die nächste usw. Aber! Befindet sich eine Tierart unter den ausgespielten Karten in der Überzahl gegenüber allen anderen, dann haben die Karten dieser Tierart Vorrang. Weil die Tierkarten reihum nacheinander ausgespielt werden und man sieht, welche Tierarten die Mitspieler auf der Hand haben, kann man taktische Spielchen spielen bzw. sich bis zu einem gewissen Grad ausrechnen, mit welcher Tierkarte man welche Schlangenkarte erobert. Pungi hat damit durchaus ein kräftiges Zockerelement. Oft kommt es nämlich anders als gedacht, weil die Kartenwerte der Mitspieler ja nicht bekannt sind. Und je früher man in der Runde seine Karte ausspielen muss (beginnend beim jewiligen Startspieler), desto größer das Risiko und umgekehrt umso höher der taktische Vorteil. 

Die so gesammelten Schlangenkarten nimmt man zu sich und zählt am Spielende die Punkte. Zwei Regeln bringen dabei noch etwas Ungewissheit. Jeder eroberte Schlangenbeschwörer dreht das Vorzeichen einer Schlange um. Hat man keine Schlangen mit Minuspunkten gesammelt, muss eine Schlange von Plus ins Minus umdrehen. Natürlich wird das die niedrigste sein.

Diese Schlussbestimmung klingt recht bemüht und auch die Geschichte an sich, die erzählt wird, ist etwas holprig ausgefallen: Mit dem Kleingetier (Schnecken, Insekten, Mäuse …) sollen die Schlangen gefangen (sic!) werden, die ein imaginärer Pungi-Spieler vor sich aufgereiht beschwört. Das Spekulieren, wer wohl welche Tierkarte nach mir ausspielen wird, ist trotzdem ein netter Spaß.

 

 Nochmals spielen?  

Durchaus, auch mit Kindern. 

 Rund ums Spiel  

Das Rezensionsexemplar wurde von Huch zur Verfügung gestellt

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