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Spielwiese-Test 508: Xe Queo! / Der isses!

Es gewinnt, wer besser einschätzen kann

Aus Spielwiese 49 (1998)

Es gewinnt, wer den Gegner richtig einschätzt: Xe Queo! lässt ein klein wenig Intuition und Bluffen zu.
 

 Der Name des Spieles ist venezianisch – dort lebte der Autor – und bedeutet "Der ist es!"

Hier: Das Bennen einer Farbe, die sich der Mitspieler ausgesucht hat. Das ist bei diesem Spiel eine Möglichkeit zu einem Ring und damit einen Schritt näher zum Sieg zu kommen.

Aber der Reihe nach. Das Spielbrettchen (die Schachtel ist nur 14,5 x 14,5 Zentimeter groß) weist sieben mal sieben Felder auf, die durch Senkrechte, Waagrechte und Diagonale miteinander verbunden sind. Sieben unterschiedlich farbige Holzsteine werden von den Spielern beliebig plaziert. Dann legt einer der beiden Spieler einen Vorhangring auf ein weiteres freies Feld, so daß mindestens ein Feld zum nächsten Stein frei bleibt. Jeder Spieler sucht sich nun eine Farbe aus und legt einen Kartonchip gleicher Farbe für den späteren Beweis als unterste in einen kleinen Stapel solcher Chips. Gezogen wird entweder nach der Halma-Regel oder auch nur auf ein angrenzendes Feld.

Es gibt drei Möglichkeiten, zu einem Ring zu kommen: man kommt mit seinem Stein direkt in den Ring, oder man hat sich dieselbe Farbe ausgesucht gehabt wie der Gegner, dem dann die direkte Ringeroberung nichts nützt; oder man sagt "Xe Queo!" Man zeigt auf den Stein (und damit die Farbe), von dem man glaubt, daß ihn sich der Mitspieler in dieser Runde ausgesucht hat. Stimmt's, ist alles paletti. Stimmt's nicht, erhält der andere automatisch den Ring. Wer vier von sieben Ringen kassiert, gewinnt.

Die schöne Idee hat nur einen kleinen Haken. Da die Steine am Ende einer Runde stehen bleiben, kommen realistischerweise meist nur zwei oder drei Farben für die Auswahl in Frage. So geht's zwar schnell dahin, aber wirklich herausfordernd wird das Spiel dadurch nicht.


 Nr. 508: Xe Queo! / Der isses!


2013: Drei Hasen in der Abendsonne

1998: Drei Magier

  • Taktikspiel für 2 Spieler ab 10 Jahre von Drei Magier Spiele
  • Autor: Alex Randolph
  • Ein typischer Alex Randolph: ein bisschen Taktik, ein bisschen Intuition, ein bisschen Bluff. Die Spieler sollen mit einem zuvor geheim ausgewählten Farbstein in einen Ring hüpfen, um ihn zu erobern. Wer vier von sieben Ringen hat, ist Sieger.
  • Spielreiz: durchschnittlich
  • Material: gut
  • Ca.-Preis: 12,– €

Auszeichnungen

  • spiel gut

Rund ums Spiel

  • 2013 Neuauflage als Der isses! bei Drei Hasen in der Abendsonne

Spielwiese-Code: |  | G | 10 |  |

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