
Konzentration und schnelle Hände sind gefragt
Hunde, Autos, Berge und 13 weitere Motive tummeln sich in verschiedener Ausführung auf dem Tisch. Doch nur neun davon werden gesucht. Wer kann diese in kurzer Zeit am besten beschreiben? Und wer lässt sich dabei durch ein Handicap nicht aufhalten?
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Wimmelbilder einmal anders: Die Spieler müssen die bis aufs Detail gleichen Abbildungen finden. Bild: Zoch |
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Das Spiel beginnt eigentlich ganz harmlos. 96 Bildkärtchen liegen offen und für alle gut sichtbar in der Mitte des Tisches. Neben Hunden, Blumen, Autos und Uhren finden sich 12 weitere Motive des täglichen Alltags darunter. Doch erst beim genaueren Hinsehen erkennt man: Die Motive unterscheiden sich auch untereinander, denn Hund ist nicht gleich Hund. Diese schauen in verschiedene Richtungen, lehnen sich an Zäune oder bevorzugen eine bestimmte Farbe für ihren Futternapf.
Nun beginnt die erste Runde. Ein Spieler zieht eine Karte, auf der neun Motive aus der Mitte abgebildet sind. Während die Sanduhr läuft, versucht er so genau wie möglich die Motive zu beschreiben, sodass sein linker Nachbar das Bildkärtchen mit dem richtigen Motiv aus der Tischmitte zielsicher greifen kann. Aber wehe man vergisst zu erwähnen, dass das Hundehalsband rot und nicht blau ist. Schnell greift der Mitstreiter dann daneben. Ist die Sanduhr einmal durchgelaufen wird verglichen. Hat der Sucher die richtigen Bildkärtchen erwischt, gibt es für beide Mitspieler einen Punkt in Form eines farbigen Würfels. So wechseln die Paare durch.

In der zweiten Runde wird’s dann ganz bunt: Bevor der „Erzähler“ mit seinen Motivbeschreibungen beginnen darf, muss er eine Handicap-Karte ziehen. Spätestens an diesem Punkt gibt es die ersten Lacher, wenn man z.B. versuchen muss mit heraushängender Zunge die diffizilen Unterschiede verschiedener Blumensorten zu erklären.
Nach drei Runden Erzählen und Kärtchen schnappen ist das Spektakel vorbei und die Punkte werden gezählt. Sieger des Spiels wird der Spieler mit den meisten Punkten, der Gewinner des Abends wird aber sicher der mit dem witzigsten Handicap.
Nach Spielende will man eigentlich gleich nochmal spielen und erfahren, welche Handicaps es noch gibt. Dabei bemerkt man auch schnell, dass man jede Runde besser wird. Nach dem zweiten Spiel hat man den Dreh raus und greift dann eher zu einem anderen Spiel. Zwei Wochen später ist es aber auf jeden Fall wieder ein Kandidat für den Spieleabend.
Der Titel lässt ja ein Trinkspiel vermuten – was es nicht ist. Dennoch ist es definitiv nicht nur ein Kinderspiel, sondern auch bestens für Erwachsenengruppen geeignet. Gern auch für betrunkene …
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"Dieses Spiel schärft die Sinne." Kerstin Fuchs von FamilyGames |
Empfehlung
Auf spielerische Art werden hier schnell Hemmschwellen überwunden. Wechselnde Teamzusammenstellungen führen zu netten „Bekanntschaften“ und durch jede Menge lustige Momente wird fast nebensächlich die Konzentration geschult. Aber Achtung: eine erste Proberunde ist auf jeden Fall zu empfehlen, da die Startspieler sonst benachteiligt sind.
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Nr. 1126: Schnapp's |
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Spielwiese-Code | |
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2011: Zoch
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Themen: Gegenstände
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Preis-Leistungsverhältnis



