
Am morgigen Mittwoch startet offiziell der Verkauf eines Sammelkartenspiels der neuen Generation: Erstmals verknüpft die Menippos GmbH in HurraFussball mit interaktiven Spielkarten die reale mit der virtuellen Welt. Dank eines integrierten Chips in jeder Karte und eines speziellen Lesegeräts lassen sich die Daten der Karten direkt in einem Computer auswerten oder fließen in ein übers Internet online geführtes Spiel ein.
![]() |
| Zum Zusammenstellen eines Decks werden die Karten in das spezielle Lesegerät eingegeben. Dann würde bereits ein Spiel selbstständig ablaufen, es kann aber auch durch Eingabe von weiteren Karten gesteuert werden. Oder: Wird eine Spielerkarte neuerlich eingeschoben, erhält dieser Spieler den nächsten Pass. |
![]() |
| In einer Bildschirmmaske läuft das Spiel ab. Man spielt entweder gegen den Computer oder übers Internet mit anderen. HurraFussball funktioniert nach Händlerangaben sowohl am PC als auch am Mac. |
HurraFussball bezeichnet Menippos als ihr "Pilotspiel". Damit würden Sammelleidenschaft, Strategie, Glück, Fingerfertigkeit und Interaktivität miteinander verbunden. Das Spiel sei "eine nicht ganz ernst gemeinte Fußball-Simulation".
Ohne viel Aufwand lässt sich die Simulation im Internet aufrufen, online spielen und dabei mit insgesamt 330 verschiedenen Spieler-, Aktions- und Sonderkarten steuern. "Unsere Karten erinnern entfernt an merkwürdige Typen und absurde Ereignisse rund um den beliebtesten Sport der Welt“, erklärt Volker Tzschucke, Geschäftsführer der Menippos GmbH.
Das Spielen ist denkbar einfach: „Zuerst formieren die User anhand ihrer Karten ihre Lieblingsfußballer zu einer ‚galaktischen’ Mannschaft, die sie online antreten lassen. Mit Hilfe der Karten können die User nach Herzenslust foulen, dopen, Schiedsrichter bestechen oder Abseitstore schießen. Einfach Karte ins Lesegerät einschieben, und schon passiert es auf dem Bildschirm“, so Tzschucke.
Zunächst muss man für 16,99 Euro (UVP) das Starter-Set (Bild ganz oben) erwerben, das neben 35 verschiedenen Sammelkarten das spezielle Lesegerät mit USB-Anschluss und darüber hinaus einen Spielplan für das Spielen ohne Computer enthält. Weitere Karten erhalten die Spieler dann in Booster-Sets – 15 Stück für 3,99 Euro (UVP) – „oder natürlich durch Tausch mit anderen Spielern“, wie Tzschucke ausführt.
Drei Millionen Karten
Die insgesamt drei Millionen Karten, die die Menippos GmbH für die Startauflage von HurraFussball geplant hat, wurden von der Chemnitzer printed systems GmbH produziert. Das Unternehmen, im Jahr 2004 gegründet, beherrscht den Massendruck von Funktionspolymeren und verfügt damit über eine kostengünstige und für die Massenproduktion geeignete Technologie zum Aufwerten von Druckprodukten mit elektronischen Eigenschaften.



