Die Ravensburger-Gruppe präsentierte sich heute als ertragsstarkes Unternehmen. Mit 25,8 Mio. Euro Jahresüberschuss nach Steuern und einer Umsatzrendite von 9,0 Prozent übertraf die Verlagsgruppe im Geschäftsjahr 2007 operativ ihr gutes Ergebnis vom Vorjahr. Dies gab Vorstandssprecher Karsten Schmidt (Bild) heute auf der Bilanzpressekonferenz in Stuttgart bekannt. Beim Umsatz verbesserte sich das schwäbische Unternehmen um 1,5 Prozent auf 285,8 Millionen Euro.
Das Wachstum habe in allen Geschäftsbereichen stattgefunden. Insbesondere Ravensburger Lernspiele, Kleinkindprodukte und Jugendromane waren gefragt, und der Freizeitpark Ravensburger Spieleland zog mehr Besucher an denn je.
„An ihrem 125-jährigen Jubiläum ist die Ravensburger Unternehmensgruppe in guter Verfassung. Wir werden sie auch benötigen: Kaufkraftschwund und gestiegene Rohstoffpreise werden für uns in nächster Zeit zu echten Herausforderungen“, betonte Vorstandssprecher Karsten Schmidt bei der Bilanzpressekonferenz.
Spiele legten um 3,9 Prozent zu
Der mit rund 80 Prozent Umsatzanteil größte Geschäftsbereich Spiele, Puzzles, Beschäftigung legte um 0,6 Prozent auf 230,9 Mio. Euro Umsatz leicht zu. Im Inland, in dem der Bereich rund 40 Prozent seines Geschäfts tätigt, erzielte Ravensburger eine Steigerung von 2,6 Prozent. Vor allem die Spiele belebten dort das Geschäft. Mit Spielen erzielte Ravensburger 3,9 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr. Vor allem die mit Hilfe von Neurologen entwickelte junge Lernspielreihe spielend NEUES LERNEN® und die Familienspiele, aber auch Klassiker wie Memory® erreichten hohe Zuwachsraten. Kräftige Nachfrage verzeichneten diese Spiele besonders in Deutschland.
Puzzle-Verkauf rückläufig
Bei den Beschäftigungsprodukten legte das Unternehmen um 8,7 Prozent zu und baute seine Marktführung in Europa aus. Eingeführte Produktmarken wie „Malen nach Zahlen®“ steigerten ihre hohen Verkaufszahlen vom Vorjahr, während die Markteinführung des Papierwebsystems „Paper Creation®“ zusätzlichen Umsatz erbrachte. Dagegen gingen die Puzzleverkäufe um fünf Prozent zurück – nachdem Ravensburger im Jahr zuvor rund zehn Prozent seiner Puzzle-Umsätze mit dem außerordentlichen Geschäft durch die Fußball-WM erzielt hatte.
Die zehnte Saison des Ravensburger Spielelands ging mit einem Besucherrekord zu Ende: Rund 355.000 Besucher kamen in den Freizeitpark, 25.000 mehr als im Vorjahr. Damit erzielte das Spieleland ein Umsatzwachstum von 13,8 Prozent zum Vorjahr auf 6,3 Mio. Euro. Saison- und Jahreskarten verkauften sich besonders gut.

… eine Quelle der Lebensenergie die durch den ‚Ernst des Lebens‘ oft eingeschränkt wird.