ÜBERNAHME. Es ist bereits die zweite Mehrheitsbeteiligung, die Ravensburger in diesem Jahr bekannt gibt: Der Spiele- und Puzzlehersteller steigt beim Plüschtierhersteller Steiff ein.
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So lautet es im Originalwortlaut: "Die Ravensburger AG beteiligt sich als strategischer Investor an der Margarete Steiff GmbH. Beide Unternehmen zählen zu den führenden Spielwarenherstellern Baden-Württembergs und stehen seit Generationen für Qualität, Verantwortung und eine starke Markenidentität. Steiff wird dabei weiterhin eigenständig am bisherigen Firmensitz in Giengen an der Brenz geführt."
Steiff ist weltbekannter Hersteller von Plüschtieren und gilt als Erfinder des Teddybären. Verkäufer ist die Steiff Beteiligungsgesellschaft, gehalten von den Erben der Firmengründerin Margarete Steiff. Somit stellt die Familie die Weichen für eine langfristige Perspektive des Traditionsunternehmens. „Für uns war entscheidend, Steiff in verantwortungsvolle, unternehmerische Hände zu geben, die die Marke, die Werte und Geschichte verstehen und respektieren“, erklärt Frederik Reimann, Geschäftsführer der Steiff Beteiligungsgesellschaft.
Beide Unternehmen waren kurz hintereinander gegründet worden: Steiff 1880, Ravensburger 1883. Ravensburger-CEO Clemens Maier: „Unser Firmengründer Otto Maier war inspiriert von der Vorstellung, Spielzeug für Hirn, Hand und Herz zu entwickeln. Steiff steht dabei in besonderer Weise für das Herz."
Der Vollzug der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigabe.
Trivia
Teddybären tauchen vielfach bei Spielen auf. Allerdings war es nicht Ravensburger, sondern der Verlag Kosmos, der 2022 das bisher einzige von der Kultmarke autorisierte Brettspiel dazu herausgegeben hatte: Spielwiese-Test 775: Das Steiff-Spiel, Autor war Klaus Teuber †.
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