Erstmals erreichten Spiele in Deutschland im vergangenen Jahr 2007 das Umsatzziel von 400 Millionen Euro. Dies entspricht einem Marktanteil von 17,8 Prozent (inkl. Puzzles). Das gibt die Fachgruppe Spiel als Interessensgemeinschaft der Spieleverlage im Vorfeld der Internationalen Spielwarenmesse bekannt, die nächse Woche in Nürnberg eröffnet wird. Damit bestätige sich "die Warengruppe Spiel einmal mehr als stärkstes und umsatzstabilstes Segment im Gesamtspielwarenmarkt", heißt es weiter.
Preiswertes weiter stark gefragt
Preiswerte Mitbringspiele für Kinder und Kartenspiele seien 2007 bei den Konsumenten besonders gefragt gewesen, heißt es in einer Aussendung der Fachgruppe Spiel, die – wie berichtet – seit Jahresbeginn mit Haba-Geschäftsführer Michael Hopf einen neuen Sprecher hat: "Insbesondere die Nachfrage nach Poker-Spielen war auch 2007 noch ungebrochen stark. Mit acht Prozent Zuwachs erwies sich auch das klassische Familien-Brettspiel als stabile, weiter wachstumsfähige Größe."
Der Erfolg beweiste, dass es den Spieleherstellern, trotz vielfältiger Freizeitangebote und elektronischem Entertainment, nach wie vor gelinge, dem traditionellen Kulturgut Spiel neue Zielgruppen zu erschließen.
Passend zum Leitmotiv der diesjährigen Messe „Spielend lernen“ wird die Fachgruppe Spiel, im Rahmen eines Fachkongresses, der am 9. Februar in Räumen der Nürnberger Messe stattfindet, einem Publikum von 200 bis 300 Pädagogen ihre erfolgreiche, bereits 2006 eingeführte Initiative „Spielen macht Schule“ vorstellen. Die Mitglieder der Fachgruppe stellen im Zuge dieses Projekts Spielepakete für Ganztagsschulen zur Verfügung. Die Auswahl der Spiele besorgen spielerfahrene Pädagogen.
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