Politisch völlig unkorrekt, aber mit hohem Suchtfaktor: Dass man mit tabuisierten Themen reüssieren kann, belegt ein Spiel aus Hamburg.
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| Moralisch durchaus zu hintertragen: Das Pennergame.
Bild: Pennergame |
Das Spiel hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem der erfolgreichsten Onlinegames Deutschlands gemausert. Politisch völlig unkorrekt – aber vielleicht auch deshalb. Ein Phänomen ist es allemal.
"In erster Linie ist Pennergame.de ein Spiel und soll wie alle anderen Spiele Spaß machen, kurzweilig sein und unterhalten", erklärt Pennergame.de-Sprecher Steffen Peuckert auf Anfrage. Die Teilnehmer verfolgen das Ziel, sich über den "organisierten Bettel-Monopolisten" zum Millionär und Schlossbesitzer hochzuarbeiten. Dazu haben es bisher rund 1000 Spieler gebracht, folgt man den umfangreichen Statistiken der Pennergame-Website. "Das sprichwörtliche Motto 'Vom Tellerwäscher zum Millionär' wird bei Pennergame.de aufgegriffen und spielerisch umgesetzt", so Peuckert.
Stereotypen werden bedient
Dagegen erweist sich die Zahl der getrunkenen Biere und Wodkas, die die Online-Obdachlosen brauchen, um ihren Alkoholspiegel hoch zu halten, exorbitant hoch. Zur Verpflegung der Spielfiguren stehen zudem Brote, Currywürste und Hamburger auf der Speisekarte. Gegessen wird den Zahlen zufolge jedoch deutlich weniger als getrunken. "Natürlich sind wir uns der Tatsache bewusst, dass das Spiel ein soziales und politisches Randthema behandelt. Bei Pennergame.de wird dieses aufgenommen und für eine junge Zielgruppe thematisiert", meint Peuckert.Pennergame.de finanziert sich hauptsächlich auf Basis von Werbeeinnahmen sowie Premiumangebote. Ein Teil des Erlöses geht den Betreibern zufolge an eine Hamburger Stiftung für Obdachlose. Na dann
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… Spaß, geselliges Zusammensein und Köpfchen anstrengen!