Brettspiel als Aktivismus: Anfang Juni sind politische Gruppen in Ostdeutschland sowie in den Niederlanden unterwegs, und wollen mit einem "lebenden" Brettspiel Stimmung gegen geplante Schweinemastanlagen machen.
Nur die Reichen gewinnen
Jeweils am Nachmittag werden die Aktivisten der Tour Anwohner im Ort mit einem interaktiven Straßentheater erwarten. Dieses besteht aus einem überdimensionalen Brettspiel, an dem sich die vorbeikommenden Passanten beteiligen sollen. Als Kleinbauern in Lateinamerika, Landbevölkerung in Europa oder als Schwein dürfen die Mitspieler zwar ihr Glück versuchen, können aber eigentlich nur verlieren. Gewinnen wird nur, wer als Sojaproduzent oder Agrarindustrieller ins Spiel einsteigt. Es sei denn, das Publikum schließt sich zusammen und fegt gemeinsam die Industriellen und Agrarkonzerne vom Spielbrett, um eine gerechte neue Landwirtschaft einzuführen.Ziel der Tour ist es, die lokalen sowie globalen Argumente gegen industrielle Fleischproduktion zusammenzubringen. DIe Tour macht in Alt-Tellin, Hassleben, Immenrode und anderen Orten Station, an denen bereits Bürgerinitiativen gegen den Bau neuer Mastanlagen kämpfen.
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… Eintauchen in eine fremde Welt, in der andere Regeln herrschen, als in der Wirklichkeit.