Das Wichtigste beim Spielen ist den Deutschen Spaß mit der Familie zu haben und mit ihr gemeinsam Zeit zu verbringen, wenn gespielt wird. Für Preisvergleiche ist das Internet die am meisten genutzte Informationsquelle. Das ist einige der Ergebnisse einer aktuellen Studie, die von der Internationalen Spielwarenmesse Nürnberg in Auftrag gegeben wurde.
Wie sieht der typische Spielekäufer aus, was sind seine Kriterien, bevor er sein Geld für Spiele ausgibt.
Internet verändert Kaufverhalten
Dem Kauf eines Spiels geht in den meisten Fällen Mundpropaganda voraus. Freunde sind mit Abstand die am meisten genutzte Informationsquelle (69,6 Prozent), gefolgt von Werbeprospekten (45,5) und dem Internet (37,0). Noch vor den Zeitschriften (26,1) kommen Fernsehen/Radio (29,4) und die Spielverpackung mit 33,3 Prozent. Wie die Spieleschachtel aussieht und vor allem was drauf steht, ist für ein Drittel der Konsumenten ein entscheidungsrelevanter Informationsträger. Um als geeignetes Familienspiel in Frage zu kommen, erwarten die Konsumenten zumindest Informationen über das Alter der Mitspieler, eine Kurzbeschreibung und Angaben über die Spieldauer und die Art bzw. das Thema des Spiels.Zwei Drittel aller Spielekäufe erfolgen mehr oder weniger geplant. 27,3 Prozent gaben an, schon vor Betreten eines Ladens schon den Hersteller- und Produktnamen zu wissen. 2,5 Prozent wissen vorher schon, welcher Hersteller es sein soll, und 35,1 Prozent wissen welche Art von Spiel in der Einkaufstüte landen wird.
Beratung im Geschäft wenig gefragt
Auf eine beratende Information in einem Fachgeschäft greift übrigens nur ewtas mehr als ein Fünftel der Konsumenten zurück.Die Studie wurde im vergangenen Oktober von der Fachhochschule Worms durchgeführt, wozu 853 Kunden von Spielwarengeschäften in ganz Deutschland interviewt wurden.

