Knapp fünf Monate nach dem durch Brandstiftung ausgelösten Großbrand im Matador-Werk in Waidhofen/Thaya in Niederösterreich läuft die Produktion der Holzbaukästen wieder auf Hochtouren, freut sich Matador-Chefin Claudia Tobias (Bild).
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| Neu errichtet: Die durch Brandstiftung schwer beswchädigte Produktion.
Bild: Matador
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| Das vollständig zerstörte Holzlager von Matador am Tag nach dem Brandanschlag.
Bild: FF Waidhofen |
Zeit genutzt
Trotz der schwierigen Situation hat Matador den Sommer für Innovationen genützt und präsentiert nun stolz eine neue Homepage. Dort findet man alles Wissenswerte über daslegendäre Holzspielzeug. Die Informationen reichen über Tipps und Tricks bis zu Matador Comics. Neues Highlight ist ein Online-Shop – "Nun kann man von überall auf der Welt Matador bestellen", sagt Tobias.
Brandstiftung in der Nacht auf 18. Mai
Der Brandstiftung im heurigen Frühjahr waren neben dem Holzlager auch ca. 2,5 Millionen Matador-Teile zum Opfer gefallen. Sie wurden durch den Rauch kontaminiert. Aus Qualitätsgründen blieb daher nichts anderes übrig, als die optisch größtenteils unbeschädigten Teile zu entsorgen. Im Gebäude hatte es der Feuerteufel auf den für die Produktion besonders wichtigen Lastenaufzug abgesehen.Die Spezialmaschinen für die Herstellung der einzelnen Matador-Teile blieben, durch das rechtzeitige Eintreffen und mutige Handeln der Feuerwehr, von den Flammen verschont.
Der Gesamtschaden wird sich voraussichtlich auf ca. 800.000 Euro belaufen.
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