REISE. Mit einem Haufen einmaliger Eindrücke und der Idee zu einem Sozialprojekt sind die Teilnehmer der Indien-Reise zurückgekehrt, die FamilyGames an die Wurzeln zahlreicher Spiele führte.
![]() |
| Zwischen den Besuchern aus Europa und den Kindern fand ein reger Austausch von Spielen statt. Weitere Bilder gibt es auf der Homepage (siehe Link unten).
Bild: FamilyGames |
"Spielkultur Indien", unter diesem Titel machten sich elf Neugierige auf den Weg nach Indien. Neben zahlreichen FamilyGames-Mitarbeitern war auch die Spieleautorin Anja Wrede mit dabei.
Es waren vor allem die intensiven Begegnungen mit den Menschen, die die Reise für die Teilnehmenden zu einem unvergesslichen und sicher auch weit über die Reise hinaus prägenden Erlebnis werden ließ. Intensive Besuche in Entwicklungsprojekten der Karl Kübel Stiftung bildeten immer wieder Kontrastpunkte zu den kulturhistorischen Teilen der Reise.
Kindergartenprojekt von FamilyGames
Vor dem Hintergrund der vielfältigen Eindrücke, der bedrückenden Not und der gleichzeitigen Gastfreundschaft, Offenheit und Lebensfreude der Menschen beschloss FamilyGames, ein eigenes Projekt, einen "FamilyGames Kindergarten" zu starten. "Wir haben hier eindruckvoll erlebt, dass der Schlüssel für die Entwicklung der Kinder der Zugang zu Bildung ist. Vielfach fehlt gerade in ländlichen Gemeinden der erste Einstieg, d.h. die Betreuung in Kindergärten. Daher sind die Mütter oft gezwungen, die Kinder mit auf die Felder oder Baustellen zu nehmen, wo sie ihr tägliches Brot verdienen. Das frühe Abgleiten in Kinderarbeit ist oft die Folge. Daher wollen wir mit einem eigenen Kindergarten dazu beitragen, Kindern in entlegenen ländlichen Gebieten den Zugang zu Bildungschance zu ermöglichen", sagt Udo Schmitz von FamilyGames.
Wer die Aktion unterstützen möchte, kann unter dem Stichwort "FamilyGames Kindergarten" auf das Konto bei der Sparkasse Bensheim, Konto 50950068, BLZ 5050000 spenden.
Austausch der Spielekulturen
Spielen und der Austausch über Spiele bildete immer wieder die thematische Klammer für die Reise. So fanden während der Reise fünf Spielemachmittage in Waisenhäusern, Kinderheimen, Brückenschulen und im indischen Institut der Karl Kübel Stiftung statt. Die FamliyGames Mitarbeiter hatten hierzu kofferweise deutsche Brettspiele mit nach Indien gebracht. Im Gegenzug wurden den Teilnehmern von den Kindern vor Ort klassische indische Spiele vorgeführt.
Wurzeln vieler Spiele
In Indien liegen die Wurzeln vieler Spiele. So geht beispielsweise "unser" Mensch ärgere Dich nicht auf das indische Spiel Pachisi zurück. Dass in Indien schon vor mehr als 1000 Jahren gespielt wurde, zeigten die in Stein geritzten Spielfelder, die den wachen Augen der Gruppe im berühmten Tempel in Halebid nicht entgingen.
Ein Höhepunkt der Reise war auch ein auch das Zusammentreffen mit dem mehrmaligen Weltmeister im Carrom-Spiel. M. Nataraj führte die Teilnehmer in das Indien so beliebte Spiel ein und zeigte sein Können in einigen Probematches gegen die Teilnehmer der Reise.
Mehr über die Reise und die Spielkultur Indiens gibt es auf einer eigenen Webseite (siehe Link unten).
spielwiese.at ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internet-Seiten |


… wenn einem alles Andere egal sein kann!