GRAFIK. Da waren's nur noch sechs. Die Jury für den Spielepreis "Graf Ludo" hat die jeweils drei Nominierten in den Kategorien Familien- und Kinderspiele bekannt gegeben. Die Hauptpreise am 30. September in Leipzig vergeben.
Wie berichtert, haben die Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie und die Messe Leipzig als Auslober des Spielegrafikpreises im dritten Jahr das Auswahlverfahren etwas gestrafft. Statt wie bisher zehn gab es in den beiden Kategorien jeweils sechs Spiele auf der Auswahlliste, geblieben sind aber jeweils drei Nominierungen auf den Hauptpreis.
Und das sind die Spiele, die am Schluss um die beiden Trophäen am 30. September rittern:
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Die sechs der Auswahlliste für die beste Familienspielgrafik (alphabetisch):
- Eselsbrücke (Schmidt) Michael Menzel
- Mount Drago (urspr. Draco) (Schmidt) Kerem Beyit, Anne Pätzke
- Safranito (Zoch) Michael Menzel
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Die sechs der Auswahlliste für die beste Kinderspielgrafik (alphabetisch):
- Der verflixte Zaubertrank (Drei Magier) Rolf Vogt
- Monsterfalle (Kosmos) Michael Menzel
- Voll in Fahrt (Amigo) Andreas Jung
Wertungsverfahren bei den Zielgruppen abgeschlossen
Die ursprünglich zwölf Spiele durchliefen ein Wertungsverfahren bei den jeweiligen Zielgruppen. Aus diesem Publikumsvotum und dem Votum der fachkundigen Jury wurden die jeweils drei Spiele nominiert. Die beiden Preisträger werden am 30. September im Rahmen der Messe "modell – hobby - spiel" in Leipzig bekannt gegeben.
Verliehen wird der "Graf Ludo" in den zwei Kategorien Beste Kinderspielgrafik und Beste Familienspielgrafik von der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie (dem "Dach" von FamilyGames) und der Messe Leipzig auf der "modell – hobby - spiel". Mit dem Preis prämieren und würdigen die Partner die künstlerische Arbeit der Spielgrafiker. Der "Graf Ludo" ist mit jeweils 1000 Euro dotiert.
Deutschsprachiger Raum weltweit führend
Deutschland und seine sprachverwandten Nachbarn ist seit fast zwei Jahrzehnten weltweit führend in Sachen spielerischer Innovation und Kreativität. Auf keinem anderen Markt der Welt erscheinen jährlich so viele neue und qualitativ hochwertige, traditionelle Gesellschaftsspiele. Spielen ist Kulturgut, daher gibt es auch hier wichtige Preise zu gewinnen, die für Verlage von größter ideeller und wirtschaftlicher Bedeutung sind. Beim Prozess der Spieleentwicklung wird jedoch häufig unterschätzt, welche wichtige Rolle Illustration und grafischer Gestaltung bei der Freude am Spiel zukommt. Illustratoren und Grafiker sind es, die die Atmosphäre eines Spieles prägen. Sie sind es, die uns spielerisch in fremde, exotische oder historische Welten eintauchen lassen.
Die Grafik eines Spieles darf sich dabei aber nicht nur an rein ästhetischen Kriterien orientieren. Vielmehr trägt der grafische Gestalter eines Spieles auch hohe Verantwortung dafür, dass Übersichtlichkeit auf dem Spielbrett herrscht, klare Zuordnungen der einzelnen Spielmaterialien gewährleistet sind, Schriften, Zahlen, Zeichen und Symbole leicht lesbar sind, dass Spielerfarben sich deutlich voneinander unterscheiden und dass, so profan es klingen mag, auch bei schummrigem Licht immer noch alles klar zu erkennen ist. Die Gestaltung eines Spieles ist ganz zweifellos eine Kunst für sich, die mit dem Spielegrafikpreis Graf Ludo gewürdigt wird.
Ausführliche Informationen zum Spielgrafikpreis und zu den Jurymitgliedern findet man auf der Internetseite der Auszeichnung.
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