RECHT. Mit einem "Kodex zu Urheberrechtsfragen" will die Spieelautorenzunft (SAZ) nach eigenen Angaben mehr Fairplay erreichen. Der Kodex soll den Weg aufzeigen, wie Konflikte verhindert oder gelöst werden können.
Auf ihrer Mitgliederversammlung in Göttingen hat die SAZ den Entwurf beschlossen. Damit will sie nun auf die Verlage und auf deren Interessenvertretungen (in Deutschland ist es die Fachgruppe Spiel) zugehen, "um einen möglichst breiten Konsens auch mit den Verlagen zu erzielen. Für Probleme, die von den Beteiligten nicht einvernehmlich gelöst werden können, wird die Bildung einer internationalen Schiedskommission angestrebt, die dann entsprechende Empfehlungen aussprechen soll".
In letzter Zeit gab es eine Reihe von Vorfällen, die "Anlass zu ernster Sorge" gegeben hätten. Der Kodex soll zu "fairen Richtlinien" und zu einem "kommunikativen Prozedere zwischen den Autoren und Verlagen führen, wenn es zu Urheberrechtsproblemen kommt", so die SAZ.
Der Entwurf des Kodex ist auf der Webseite der SAZ einzusehen.
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