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DISKUSSION. Ist das Kulturgut Spiel zukunftsorientiert oder museumsreif? Das ist die Fragestellung eines Vortrags- und Diskussionsforums im Deutschen Spielemuseum am 27. Mai in Chemnitz.
Das Spiel gehört zu jeder Kultur und spiegelt die Kultur einer jeden Gesellschaft wider. Seit Jahrtausenden dient das Spiel dem Zeitvertreib, aber auch der Abbildung der Realität oder dem, was die Menschen sich als Realität vorstellen. Allerdings bekommt es als Freizeitgestaltungsmittel, aber auch als Realitätsnachbildung in den letzten Jahren immer mehr Konkurrenz durch andere Medien, nicht zuletzt durch das Computerspiel, das seinerseits mittlerweile ebenfalls zu unserer Kultur gehört.
Hat das Spiel dadurch seinen Platz im Leben unserer Gesellschaft verloren und ist in ein Museum zu verbannen? Oder ist das Spiel mit seinen Vorteilen einer direkten, sozialen, Altersgrenzen überschreitenden Kommunikation seiner Teilnehmer nicht stärker in unserer Kultur verwurzelt und viel mehr gelebte Kultur als viele andere klassische Kulturgüter?
Am Podium diskutieren darüber Stefan Risthaus, Spieleautor und stellvertretender Vorsitzender der Spieleautorenzunft SAZ, Museumsleiter J. Peter Lemcke, Holger Pethke, Leiter des Amtes für Jugend und Familie der Stadt Chemnitz und Dr. Ina Weh.
Die Veranstaltung findet in Rahmen der Aktion „Kultur gut stärken“ des Deutschen Kulturrates am 27. Mai 2011, 19.30 Uhr im Deutschen Spielemuseum in Chemnitz statt.
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