SPIELENEUHEITEN. 2010 steuerte Asmodee mit Dixit das Spiel des Jahres bei, 2011 mit 7 Wonders das Kennerspiel des Jahres. Schauen wir einmal, wie gut die Siegeschancen durch die Novitäten 2012 sind …
Zugaben für prämierte Spiele
Zu Dixit gibt es neben den bekannten Erweiterungen nun eine kleine Ausgabe ohne Spielbrett, Dixit Jinx. Hier sind die Bilder ziemlich abstrakt, was noch mehr Raum für Kreativität zulässt, so Asmodee. Die neue Erweiterung für 7 Wonders heißt Cities. Sie erscheint im Herbst und bringt mächtige Gebäudekarten. Wer zum Beispiel die Botschaft besitzt, ist gegen die Militärwertung immun. Mit Cities wird das Spiel außerdem zu acht möglich.
Zug um Zug ist ein weiteres ehemaliges Spiel des Jahres im Vertrieb von Asmodee. Als Erweiterung gibt es in einer limitierten Auflage Strecken für Indien und die Schweiz. Im Herbst erscheint Zug um Zug Deutschland als eigenständige Ausgabe.
Apropos Erweiterungen: Nun kann man das Würfelspiel Dice Town von Matagot mit einer Erweiterung auch zu sechst spielen, dazu kommen mit Schlägern neue Charaktere.
Die größeren Spiele
Noch hat das Spiel einen englischen Titel, vielleicht bleibt er auch so, vielleicht auch nicht. The Island wäre trotzdem wohl fast jedem verständlich. Das Meer ist in Sechsecke unterteilt, die besagte Insel auch, und die versinkt von Runde zu Runde mehr und mehr. Die Bewohner versuchen sich in Boote zu retten, im Wasser lauern Wale, die die Boote umschmeißen, und Haie, die die Schwimmer fressen. Wer am meisten seiner Leute in Sicherheit bringt, ist gut unterwegs. Erinnert sich noch jemand an Atlantis von Schmidt? Das ist es.
Tetris-Versionen fürs Brett hat es schon mehrere gegeben. Asmodee bringt nun eine, die nahe ans Computerspiel herankommt, und auch einfach Tetris heißt. Das Spiel steht aufrecht, hat transparente Kanäle, in die von oben die bunten Teile eingeworfen werden.
Von Hurrican wird Dr. Shark, ein recht eigenwillig gestaltetes Geheimagentenspiel in den Vertrieb übernommen. Außerdem auch das neue Sidibaba. Hier begeben sich die Spieler bis auf einen auf Schatzsuche in einem Labyrinth. Der Spielleiter hat einen Sichtschirm rund um das Labyrinth aufgebaut und muss die Mitspieler durch Kommandos steuern bzw. ihnen die Abzweigemöglichkeiten schildern.
Abstrakt und bunt
Auch Gigamic hat Asmodee in seinem Vertrieb. Die Franzosen sind bekannt für ihre durchdachten abstrakten Spiele. Zwar verabschieden sie sich immer mehr vom Holz, doch auch in Plastik sind einige Spiele Augenweiden. Auf alle Fälle die beiden Neuheiten Colorpop und Stratopolis:
- Stratopolis: Kleine Winkel mit drei Feldern in grün, rot oder neutralem Schwarz werden aneinander und übereinander gelegt. Ein Spieler ist Grün, der andere Rot. Nach bestimmten einfachen Legeregeln wird gelegt und gestapelt, am Ende entscheidet die Summe der sichtbaren Felder der eigenen Farbe über Sieg oder Niederlage.
- Colorpop: Auf einer schrägen Fläche gibt es zehn Spalten voller bunter Felder. Am Beginn sind alle gefüllt. Wer an der Reihe ist, drückt mindestens zwei Felder heraus, wobei sie die gleiche Farbe haben und nebeneinander liegen müssen. Die Herausforderung besteht darin, am Ende möglichst viele Felder der eigenen geheimen Farbe herausgedrückt wurden, wobei aber nur die Stücke zählen, die man nicht selbst "herausgepoppt" hat, sondern die Mitspieler.
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