Die Lust am Ausprobieren
Es gibt viele Balancespiele. Splash! punktet mit Kleinheit und einfachsten Regeln.
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Nr. 1181: Splash! | Spielwiese-Code | |
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Was ist's?
Für wen?
Was braucht's?
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Oft eine Zitterpartie, aber das macht Splash! ja wie viele ähnliche Bauspiele aus. Hier kommt es darauf an, es dem nachfolgenden Spieler möglichst schwer zu machen. Bild: Spielwiese |
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Die gute Nachricht
So klein, dass es fast überall hin mitgenommen werden kann.
Die schlechte Nachricht
Die Ausführungsqualität stimmte zumindest bei unserem Exemplar nicht 100-prozentig. Ein schwarzer großer Würfel war deformiert (was andererseits eine zusätzliche Herausforderung bedeutet).
Rein ins Spiel!
Fragt man „Spielen wir Splash!?“, stellt man sich darunter wohl kaum das vor, wofür das Spiel betitelt wurde. Man baue einen Sprungturm und nur die Mitspieler sollten ins Wasser fallen, heißt es da lediglich sehr klein auf der Rückseite der Metallbox gedruckt. Die Spielregel selbst verrät gar nichts über ein mögliches namensgebendes Thema. Aber, zugegeben, Splash! klingt gut.
Auf die Gegenfrage „Was ist denn Splash!?“ ist leicht zu antworten. Ein Bauspielchen, das schnell erklärt und schnell gespielt ist. Es braucht nicht viel. 30 Bausteine aus Holz in sechs unterschiedlichen Farben zu je fünf unterschiedlichen Formen. Ziel ist, wie so oft, als Erster entweder alle seine Bausteine losgeworden zu sein, oder drei sogenannte Wasserkristalle gesammelt zu haben. Einen Wasserkristall bekommt ein Spieler, nachdem er seinem linken Nachbarn einen Baustein gegeben hat und damit dem Mitspieler der Turm einstürzt.
Splash! ist unterkomplex. Die (fast) einzige Regel, die zählt: Spieler A gibt aus seinem Vorrat dem nachfolgenden Spieler B einen Baustein weiter, der entweder in der Form oder in der Farbe mit dem zuletzt verbauten Baustein übereinstimmen muss.
Natürlich legt man es dabei darauf an, dass das Weiterbauen nicht so einfach ist. Selbst hat man vielleicht den kleinen Würfel, den man vom Vordermann erhalten hat, absichtlich etwas gewagt ganz am Rand einer „Platte“ platziert, oder den Stab nicht gelegt, sondern hochkant gestellt … Risiko. So oder so. Bei Splash! (und anderen Bauspielen) staunt man immer wieder, wie weit sich die Balance strapazieren lässt.
Und dieses Ausprobieren ist auch hier der Kern der Sache: Geistig anspruchsloses Vergnügen als Selbstzweck für zwischendurch.
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Nochmals spielen? Ja, und dafür bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Zuallererst einmal als Aufwärmerunde eines Spieleabends. Oder zweitens als Absacker desselben. Und drittens natürlich fürs Reisegepäck. Im Urlaubshotel findet man rasch neugierige Blicke und Mitspieler. |
Rund ums Spiel
Das Rezensionsexemplar wurde von Game Factory zur Verfügung gestellt |

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… eine schöne Abwechslung zum stressigen Alltag.