Zahlentausch
Manchmal tauchen Spiele auf, die völlig unspektakulär im Auftritt sind, dann aber einen überraschenden Reiz entfalten, sobald man sie angespielt hat. Dies hier ist so ein Fall.
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Nr. 1665: Swopp! | Spielwiese-Code | |
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Was ist's?
Für wen?
Was braucht's?
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Die gute Nachricht
erfrischend kurz und knackig
Die schlechte Nachricht
Das Päckchen Karten und die sechs Passe-Chips hätten in einer wesentlich kleineren Schachtel Platz gehabt
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| Jede Karte kommt genau so oft vor wie ihr Wert anzeigt.
Bild: Frechverlag |
Rein ins Spiel!
Gleich einmal festgehalten: Swopp! hat so wenige und so einfache Regeln, dass damit jeder Nicht-Spieler zu einer schnellen Runde überredet werden kann. Die Chance ist hoch, dass er es gleich noch einmal spielen möchte. Ob eine Partie 15 oder 25 Minuten dauert, hängt von der Spieleranzahl ab. Wir sagen schon mal: Je mehr, desto besser.
Es geht wie bei vielen Spielen darum seine Karten loszuwerden. Der Startspieler legt eine seiner Handkarten offen auf den Tisch. Kommst du an die Reihe, hast du zwei Möglichkeiten. Außer Passen.
- a) Du legst genau so viele Karten auf den Tisch, wie dort schon liegen und nimmst diese auf die Hand. Deine ausgespielten Karten müssen jedoch einen niedrigeren Wert haben. Eine 1 gibt es genau ein Mal im Spiel, eine 2 zwei Mal usw. bis zu neun 9ern
- b) Du tauscht die Karten am Tisch, indem du genau eine Karte mehr ausspielst, als Karten am Tisch liegen. Dann spielt die Höhe der Kartenwerte keine Rolle, außer dass es wie bei jedem Mehrling immer dieselben Werte sein müssen.
Auf den Punkt gebracht bedeuten diese beiden Regeln, dass deine Kartenhand nur dann kleiner wirst, wenn du Möglichkeit b) wählst. Nun gibt es freilich die berüchtigte Tücke. Bei Swopp! sind auch namensgebende Swopp-Karten im Spiel. Eine Swopp-Karte ist immer höher als alle anderen und somit in der Logik des Tauschens die schwächste. Trotzdem lohnt es sich, sie zu sammeln und womöglich mit ihnen eine Runde zu beenden. Nur wen du die Runde als Letzter beendest – alle anderen haben schon gepasst –, zählen auch die Swopp-Karten wie alle anderen, die du gesammelt hast, je einen Punkt.
Wie das mit dem Sammeln war? Wenn du deine letzte Handkarte oder deinen letzten Handkarten mit der Tischmitte tauschst, legst du sie vor dir ab anstatt sie auf die Hand zu nehmen.
Der Tauschmechanismus ist innovativ, die Karten sind nicht nur bunt, sondern sehr funktionell gemacht. Auch das spricht dafür, Kartenspielmuffel auf eine Partie einzuladen.
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Nochmals spielen? Ja. Gut für den Auftakt eines Spieleabends und für Neulinge in der Spiele-Bubble. |
Rund ums Spiel
Das Rezensionsexemplar wurde von Topp zur Verfügung gestellt |




... Vordringen in Galaxien, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat!