Bergerleuchtung
Der Zufall bestimmt über weite Strecken, welchen Teil eines Berges du „errichtest“ und welchen dein Gegenspieler.
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Nr. 1668: Solstis | Spielwiese-Code | |
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Was ist's?
Für wen?
Was braucht's?
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Die gute Nachricht
ungewöhnlicher Zugang für ein Zweipersonenspiel
Die schlechte Nachricht
gegen Ende doch sehr zufallslastig
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| Der Berg besteht aus 48 Teil-Plättchen, die in Spalten und Reihen eingeteilt sind. Oben am Gipfel werden Leuchtfeuer entzündet, die aber nur zählen, wenn sie mit dem Talboden verbunden sind. Was hier (noch) nicht der Fall ist … Bild: Lumberjack Games |
Rein ins Spiel!
Solstis bietet ein durchaus ungewöhnliches Spielerlebnis. Irgendwie hat es was von Luftschlösser bauen. Jedenfalls musst du ein wenig imaginieren. Hättest nur du alle Legeteile zur Verfügung, könntest du ein komplettes Bergmassiv mit mythischen Bergfeuern auf den Gipfeln bauen.
Hast du aber nicht.
Du teilst dir das Material mit deinem Gegenüber. Wobei Glück dabei ist, welche Teile du bekommst und somit in einem bestimmten Raster legst/verbaust.
Worum geht’s, um zu gewinnen? Du bekommst am Ende so viele Punkte, wie deine größte zusammenhängende Fläche Teile hat. Besteht eine Verbindung zwischen einem Bergfeuer und dem Talboden, gibt es weitere Punkte sowie für verschiedene Naturgeister, die nach und nach ins Spiel kommen und bestimmte Bedingungen in deinem letztendlich löchrigen Bergmassiv belohnen.
Der Witz bei Solstis ist das Auswahlverfahren der insgesamt 48 Bergteile. In der Tischmitte liegen zu beginn sechs Bergteile mit je zwei Basisinformationen: Reihe (Farbe) und Spalte (Zahl). Jedes Bergteil gibt es genau ein Mal im Spiel. Du startest mit drei zugelosten Bergteilen auf der Hand und kannst, zum Beispiel, mit dem Ausspielen der grünen Drei entweder ein grünes Bergteil nehmen aus der Mitte oder ein anderes, das eine Drei zeigt. Hast du eine solche Übereinstimmung, legst du beide Bergteile in dein Bergmassiv.
Passt kein Teil deiner Hand mit einem Teil am Tisch überein, wird’s zufällig. Du legst ein Bergteil auf Verdacht auf den Tisch und drehst eines vom verdeckten Nachziehstapel auf. Passt’s … okay, seihe oben. Passt’s nicht, bleibt das aufgedeckte Bergteil am Tisch liegen und nützt womöglich sofort deinem Gegenüber, während du immerhin ein Joker-Teil in Form eines Regenbogens legen darfst.
So wachsen eure zwei Bergmassive und kommen die Naturgeister ins Spiel. Hier wird es mechanisch: Sobald du irgendwo vier Bergteile im Quadrat liegen hast, kommt ein neuer Naturgeist in dieses Karree. Der ist dir in der Regel wohlgesonnen, nur der rote Rachegeist kann böse sein. Kann. Das steht erst am Spielende fest.
Solstis, das ist ein recht geruhsamer Wettkampf, der anfangs sperrig ist, dann aber an Fahrt und Sympathie gewinnt. Insider erkennen die Handschrift von Bruno Cathala, einem der beiden Autoren. Wenn dir Kingdomino gefallen hat oder das neue Frosted Blooms, dann weißt du, wovon die Rede ist.
Ach ja, weil gefragt wurde: Der Name Solstis bezieht sich auf einen Begriff im Zusammenhang mit der Sommersonnenwende, für die in vielen Regionen der Welt Feuer entzündet werden.
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Nochmals spielen? Doch, doch. |
Rund ums Spiel
Das Rezensionsexemplar wurde von Frosted Games zur Verfügung gestellt |




