Kunterbunter Scherbenhaufen
Ein Familienspiel für ruhige Spielzeiten.
Aus Die Spielwiese 67 (2002)
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Einfache Sprungregel verhilft zu den begehrten Scherben. Foto: Dr. F. Hein-Spiele |
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Dr. Ferdinand Hein hat sich eines Spiels angenommen, das vom Autor in dessen Eigenverlag 1990 als Amphorae erschienen war. Ein Familienspiel für ruhige Spielzeiten.
Zehn bunte Vasen sind in je vier Teile zerbrochen. Der Scherbenhaufen liegt als Quadrat aus. Entweder gerade aus oder im Rösselsprung ziehen die Spieler abwechselnd ihre Figur über die Teile. Das zuletzt übersprungene Teil wird genommen. Das Feld bleibt leer und zählt auch weiterhin beim Ziehen. Joker-Teile erlauben Standortwechsel und Störaktionen.
Die Spieler versuchen möglichst viele Vasen wieder vor sich zusammenzusetzen. Zwei Einzelteile einer Vase sind dabei noch ungeschützt und können von einem Mitspieler geraubt werden. Volle Punkte bringen logischerweise aber nur vollständige Vasen. Da 10 durch keine mögliche Spieleranzahl teilbar ist, bleibt immer jemand auf der Strecke und zum Schluss kommt es zum kleinen Gerangel.
Wie schon erwähnt: Ein unspektakuläres Spiel. Taktisch ist Einiges drin, aber schon von der Aufmachung her wird eher das ruhige Gemüt bedient. Was nun 6-Jährige angeht, die als Zielgruppe auf der Packung angegeben sind: Dazu ist der Blick für die Details der Teile noch zu wenig geschärft und die taktische Fähigkeit, in welcher Reihenfolge man die Felder abgrast, noch zu wenig ausgeprägt. Wir sagen: Ab 8.
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Nr. 788: Das Zehn Vasen Spiel |
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Spielwiese-Code | |
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Themen: Geschirr
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Auszeichnungen
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Preis-Leistungsverhältnis 
Wiederspielreiz 

… eines der schönsten Dinge, die man zusammen mit Freunden machen kann!