Spielzeug bildet die Welt im Kleinen nach, Modelle zeigen die Welt maßstabsgetreu und detailgenau. Kinder wie Erwachsene beschäftigen sich gerne mit Autos, Flugzeugen, Eisenbahnen oder Figuren, die noch im kleinsten Detail dem großen Vorbild ähneln. Gerne greifen sie auch selbst zu Schere, Messer, Kleber und Pinsel, um aus Papierbögen oder Plastikbausätzen raffinierte Modelle in den unterschiedlichsten Maßstäben zu schaffen.
Die aktuelle Sonderausstellung "Maßstab 1:X – Die Welt im Modell" des Spielzeugmuseums Nürnberg (Bild) spürt mit zahlreichen Exponaten der Entwicklung vom Spielzeug zum Modell nach.
Wiking-Schiffe, Automodelle und fein modeelierte Figruen werden ebenso gezeigt wie Miniatur-Puppenstuben oder berühmte Bauwerke wieder Eiffelturm oder die Wartburg aus Karton.
Mit dem technischen Aufschwung des Metall- und Plastikspritzgusses nach dem Zweiten Weltkrieg ergaben sich völlig neue Möglichkeiten für absolut detailgetreue Nachbildungen von Autos, Motorrädern, Schiffen oder Flugzeugen als Fertigmodelle und Bausätze. Der Plastikmodellbau als Hobby hat heute weltweit Millionen von Anhängern bei Kindern und Erwachsenen. Seit den siebziger Jahren wächst auch die Fangemeinde der Sammlerinnen, die sich die perfekte Abbildung von Puppenhäusern und Miniaturen zum Hobby gemacht haben.
Die Sonderausstellung ist bis einschließlich 12. Oktober zu sehen.
Spielzeugmuseum Nürnberg |

