AUSZEICHNUNG. Der Verein Spiel des Jahres hat soeben in Berlin den Preisträger der Auszeichnung Kennerspiel des Jahres 2026 bekannt gegeben. Für Autor Reiner Knizia ist es bereits der dritte Hauptpreis.
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Schon lang ist's her. Mit Keltis (Kosmos) und Wer war's? (Ravensburger) konnte der deutsche Erfolgsautor 2008 gleich beide Hauptpreise – Spiel des Jahres und Kinderspiel des Jahres – gewinnen. Für Frosted Games ist es die zweite Auszeichnung.
Nominiert für die Wahl zum „Kennerspiel des Jahres 2026“ waren:
Boss Fighters QR Ⓐ von Michael Palm, Lukas Zach bei Pegasus. Aus der Begründung der Jury: "Als Heldengruppe eine gemeinsame Taktik zu finden ist als Herausforderung ebenso reizvoll wie verbindend. Individuelle Stärken treffen auf überraschende Gegnerfertigkeiten. Die Schwierigkeitsstufe lässt sich der Gruppe dank der intuitiv bedienbaren App anpassen. Immer mächtigere Bosse bieten viel Spannung."
Moon Colony Bloodbath von Donald X. Vaccarino bei Alea. Aus der Begründung der Jury: "Ein redaktionell ausgezeichnet gearbeitetes Spiel, bei dem es keine Wartezeit gibt, weil alle gleichzeitig am Zug sind. Es birgt eine überraschende gesellschaftskritische Tiefe: Wir steuern sehenden Auges in den Abgrund und setzen ruchlos auf eigene Vorteile. Trotzdem stirbt die Hoffnung zuletzt.."
Rebirth von Reiner Knizia bei Frosted Games. Aus der Begründung der Jury: "Das einfache Grundprinzip von “Rebirth” eröffnet eine Vielzahl taktischer Möglichkeiten. Das Regelwerk ist elegant und zwingt zur Konzentration auf das Wesentliche. Die direkte Konkurrenz auf dem gemeinsamen Plan führt zu einem lebendigen und interaktiven Erlebnis, bei dem die konstruktive Planung im Vordergrund steht."
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