Es grüßt die Pril-Blume!
Top & Down – der Titel bezieht sich bei diesem Laufspiel auf die unterschiedlichen Ebenen der Strecke. Dort gibt es auch für unterschiedliche Spieler was zu holen.
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Je nach Platz lässt sich die Strecke von Top & Down auch um mehrere Ecken bauen. Auf Brücken werten die obersten Spielsteine eines Turms, in den Ebenen die untersten. Bilder: Schmidt |
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Zugbeispiel: Rot würfelt eine zwei und zieht mit dem blauen und grünen Stein darüber zwei Felder weit auf die dort liegende Rot/Blau-Kombination. Bliebe es bei der nächsten Wertung so, dann erhielte Rot dafür fünf Punkte, weil in der Ebene der unterste Stein eines Turms so viele Punkte erhält, wie der Turm insgesamt Steine hat. |
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War das die Pril-Blume, die so ausgesehen hat? Oder waren es doch diese chemiegetränkten Fensteraufkleber, die einem Ruhe vor Mücken und Fliegen versprachen? Retro ist die Anmutung von Top & Down aus der Reihe EasyPlay auf jeden Fall. Und auch spielerisch nicht hoch innovativ.
Aber das muss ja auch nicht immer sein. An einfachen Laufspielen haben sich die Leute immer schon erfreut. Solche einfachen Dinge holt man auch immer wieder einmal gerne hervor, vor allem dann, wenn die Familie mit Jung und Alt zusammensitzt und Lust auf ein Spielchen hat, das nicht zu kompliziert ist und nicht zu lange dauert.
Genau für diesen Zweck ist diese Schmidt-Neuheit gemachtpielziel: von A nach B zu kommen. Dazu gibt's den obligatorischen Würfel und eine recht kurze Laufstrecke. Aber jetzt kommen die "Aber!". Weil jeder Spieler vier Figuren in seine Farbe hat, heißt es jedes Mal entscheiden, und man mit den Spielsteinen andere "gefangen" nehmen kann, schränkt sich die Auswahl an Spielsteinen für das sinnvolle Fortkommen ein.
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| Top & Down bietet ein buntes Bild. | |
Das Autorenduo hat Top & Down folgende Grundregel vorgeben: Jeder nimmt beim Bewegen von Spielíguren-Türmen alle Spielsteine mit, die über der eigenen stecken. Bewegt also beispielsweise Blau den Turm, dessen unterster Spielstein ein blauer ist, wandern alle anderen darüber mit. Das kann für Blau gut sein, kann sich aber auch als Bumerang erweisen. Denn das Spiel ist ziemlich unwägbar. Das hängt mit der sich abwechselnden unterschiedlichen Höhe der Laufstrecke zusammen, was auch das Originäre am Spiel ist. Auf den drei Feldern einer der Brücken bekommen bei einer Wertung nur jene Spieler Punkte (Chips), die einen ihrer Spielsteine an der Spitze von Türmen haben. Umgekehrt: In den Ebenen gibt's Punkte für jene, die sich ganz unten befinden. Die Punkteanzahl entspricht der Höhe eines Turms, einzelne Spielsteine werden nicht gewertet.
Hürden lösen Punktewertung aus
Ein Wertung wird dann ausgelöst, sobald ein Stein einer Farbe über eine der Hürden springt. Hürden stehen vor vier der fünf Brücken. Hier erweisen sich Anfänger oft als ein bisschen verwirrt, denn bei jeder Hürde können im Spielverlauf bis zu vier Wertungen ausgelöst werden, da jedes Mal (!) auf der gesamten Laufstrecke gewertet wird, sobald der erste Stein einer weiteren neuen, also dort noch nicht vertretenen Farbe auf einer Brücke landet.
Es passiert somit schon nach kurzer Zeit ständig etwas. Das ist gut. Allerdings lässt sich, je mehr Spieler beteiligt sind, dadurch keine Strategie fahren. Das ist weniger gut. Man hantelt sich von Runde zu Runde.
Dem Glück etwas nachhelfen
Man kann dem Glück des Würfels, der übrigens nur die Zahlen 1 bis 4 zeigt, ein bisschen nachhelfen. Vor dem Würfeln darf ein Spieler, sofern er einen Chip (Punkt) opfert, in einem Turm einen eigenen Stein entweder ganz nach oben oder ganz nach unten versetzen.
Für Spieler mit einem gewissen Anspruch ist das, was Top & Down zu bieten hat, zu wenig. Aber sie sind auch nicht die Zielgruppe. Gelegenheitsspielern wird das Laufspiel vollauf genügen.
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Nr. 1085: EasyPlay: Top & Down |
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Spielwiese-Code | |
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Themen: keines
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Spielanleitung zum Herunterladen |
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Rund ums Spiel
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